zur Navigation springen

Fußball Güstrow : Keine Punkte zum Saisonabschluss

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Faustball-Männer des Güstrower SC verloren gegen die SG Bademeusel 1:3 und den VfK 01 Berlin 0:3

Am letzten Spieltag in der 2. Faustball-Bundesliga hatte die Männermannschaft des Güstrower SC noch einmal Heimrecht und wollte trotz des bereits feststehenden Klassenerhaltes eine gute Leistung abrufen. Nach der schweren Knieverletzung von Routinier Axel Elsner standen erneut nur fünf Spieler zur Verfügung.

Im ersten Spiel des Tages stand dem GSC mit der SG Bademeusel der Tabellenzweite gegenüber, gegen den es im Hinspiel eine herbe Klatsche gab. Gewillt, nicht noch einmal so deutlich zu verlieren, starteten die Gastgeber sehr verkrampft ins Spiel und es kam kaum zu gelungenen Spielzügen. Schnell war der erste Satz mit 5:11 verloren. Insbesondere die Defensivleistung der Angriffsreihe reichte schlichtweg nicht aus, um in einem Bundesligaspiel konkurrenzfähig zu sein. Eine leichte taktische Veränderung führte im zweiten Satz dann dazu, dass das Spiel auf Güstrower Seite zwar weiter nicht optimal lief, jedoch brachten sie aus einer defensiveren Grundordnung nun mehr Bälle zurück zum Gegner und lauerte, wie schon so oft in dieser Spielzeit, erfolgreich auf dessen Fehler. Diese wenig ansehnliche, für den Gegner jedoch höchst unangenehme Variante, brachte am Ende einen zu diesem Zeitpunkt überraschenden 13:11-Satzerfolg und Bademeusel war gezwungen, sich etwas einfallen zu lassen. Dies gelang den Lausitzern im Folgesatz jedoch mit Bravour. Der GSC verstand es nicht, den Spielmacher des Gegners aus dem Spiel zu nehmen und so hatte dieser leichtes Spiel. Angriff um Angriff schlug nun in der Güstrower Abwehrreihe ein und ein zu druckloses Aufschlagspiel machte es dem Gegner leicht. Bis zum Spielende konnte der GSC nicht mehr an die Leistung des zweiten Satzes anknüpfen und verlor die Sätze drei und vier mit 4:11 und 6:11.

In das letzte Saisonspiel gegen den VfK 01 Berlin ging der GSC mit der Hoffnung, es vielleicht noch einmal besser zu machen. Schnell wurde jedoch klar, dass an diesem Tag nicht mehr viel zusammenlief. Das Angriffsspiel war weiter viel zu harmlos und fehlerbehaftet, während die um Spielkontrolle bemühte Abwehrreihe einfach keinen richtigen Zugriff auf das Match bekam. So standen am Ende drei klare Sätze zu Gunsten der Berliner, die damit ihren dritten Tabellenplatz festigten (3:11, 7:11, 6:11).

Am Ende war der eine gewonnene Satz gegen Bademeusel ausschlaggebend dafür, dass der GSC die Saison auf Tabellenplatz fünf beendet. Dabei ist man punktgleich mit dem sechstplatzierten SV 90 Fehrbellin, aber um eben diesen einen Satz besser. In Anbetracht der dünnen Güstrower Personaldecke ist dieses Ergebnis durchaus als Erfolg zu werten. In einer engen Zweitligastaffel hatte man über die ganze Saison hinweg nichts mit dem Abstieg zu tun und konnte zahlreiche Spiele gegen nominell besser besetzte Gegner eng gestalten. In der kommenden Hallensaison steht dem Team ein Umbruch bevor. Mit Till Schulz, Derian Mohns, Danny Dolgow und Jason Dittberner rücken vier Nachwuchskräfte in den Bundesligakader auf, während die Teamoldies wie Axel Elsner, Matthias Thyben und Heiko Otto kürzer treten wollen. Dass die jungen Talente alles mitbringen, um sich in der Bundesliga zu behaupten, zeigten sie am vergangenen Wochenende wieder: Mit drei Siegen aus vier Spielen am letzten Spieltag der U16-Meisterschaft Schleswig-Holsteins konnte in Großenaspe ein guter dritter Platz in der Endabrechnung erkämpft werden.

Güstrower SC: Heiko Otto, Philipp Nawroth, Dennis Mohns, Tom Dabbert, Thoralf Glamann


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen