Fußball-Verbandsliga : Kein Schönheitspreis für den GSC

War beschäftigungslos: GSC-Keeper Florian Kirsch musste gegen Boizenburg nicht einmal eingreifen.
War beschäftigungslos: GSC-Keeper Florian Kirsch musste gegen Boizenburg nicht einmal eingreifen.

Güstrower Verbandsliga-Kicker gewinnen gegen die SG Aufbau Boizenburg mit 2:0, mehr aber auch nicht

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24. September 2018, 05:00 Uhr

„Am Ende können wir froh sein, dass wir gewonnen haben.“ Holger Scherz bringt es mit diesem Satz auf den Punkt, denn Fußball-Verbandsligist Güstrower SC erfüllte seine Pflichtaufgabe und gewann gegen die SG Aufbau Boizenburg mit 2:0. „Einen Schönheitspreis gibt es für dieses Spiel aber nicht“, erklärt der 48-Jährige. Der GSC tat sich nämlich über weite Strecken schwer, die tief stehenden Gäste in Bedrängnis zu bringen. „Wir hatten arge Probleme, weil wir den Ball zu langsam von A nach B gebracht haben, dadurch haben wir keine Lücken gefunden“, sagt Holger Scherz. Somit sorgte ein Foulelfmeter für die einzige Torchance der Hausherren in Durchgang eins. Enrico Karg wurde gefoult und Marvin Bartelt scheiterte vom Punkt am Aufbau-Keeper (35.). „Ich muss ehrlich sagen, ich hätte den Elfmeter nicht gegeben“, sagt Scherz. Insofern war es vielleicht auch ausgleichende Gerechtigkeit.

In der Halbzeitpause appellierte der GSC-Coach an seine Mannen, die Geschwindigkeit im Passspiel zu erhöhen. Das setzten die Güstrower dann auch um. Und prompt erzielten sie das 1:0. Lukas Möller brauchte nur noch einschieben (53.). In der 73. Minute bekamen die Hausherren wieder einen Strafstoß zugesprochen, diesmal einen Handelfmeter. Enrico Karg machte es besser als Bartelt und verwandelte zum 2:0. Wenngleich der GSC offensiv kein Feuerwerk abbrannte, ließ er defensiv keine einzige Torchance des Gegners zu. „Insofern ist der Sieg verdient. Es war aber ein chancenarmes Spiel“, sagt Holger Scherz, der mit seiner Truppe die weiße Weste wahrte und am kommenden Sonnabend beim 1. FC Neubrandenburg gefordert ist. Für die Güstrower wird dieses Spiel der erste echte Prüfstein der noch jungen Saison. Von einem Pflichtsieg kann bei den wiedererstarken Vier-Tore-Städtern dann keine Rede mehr sein.

Güstrower SC: Florian Kirsch – Marvin Bartelt, Michael Hintze, Paul Fichelmann, Sven Bildhauer, Lukas Möller (86. Niklas Köster), Enrico Karg, Marvin Mihajlovic (58. Tim Peters), Björn Plate, Ole Schuller, Björn Boy (78. Patrick Runzer)

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