Schach : Kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen

Eine große Stütze für die SG Güstrow/Teterow in ihrem Oberliga-Jahr war Thomas Fidorra. Er wurde in acht Begegnungen eingesetzt und konnte 4,5 Punkte erkämpfen.
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Eine große Stütze für die SG Güstrow/Teterow in ihrem Oberliga-Jahr war Thomas Fidorra. Er wurde in acht Begegnungen eingesetzt und konnte 4,5 Punkte erkämpfen.

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10. Mai 2017, 05:00 Uhr

Halali in der Schach-Oberliga, aber kein Happyend für die Schachgemeinschaft Güstrow/Teterow. Nach einer 2:6-Niederlage gegen Empor Potsdam verabschiedet sich das Team aus Mecklenburg nach nur einer Saison aus der Oberliga und steigt in die Verbandsliga ab. In den neun Runden, die das Team in der dritthöchsten Spielklasse agierte, gelang lediglich ein Unentschieden gegen den Schachclub Oranienburg, alle anderen Begegnungen gingen ziemlich deutlich verloren.

Um den Abstieg von Güstrow/Teterow zu verhindern, hätte es in der letzten Runde eines riesengroßen Wunders bedurft. Das war noch möglich nach dem Auftakt-Remis von Gerd Dettmann, zerstob aber schon, als die Potsdamer die Partie am Spitzenbrett gewannen. Durch Punkteteilungen von Alexander Luther, Bernd Kiel und Siegfried Hornecker hielt sich die Niederlage in Grenzen. Allerdings konnten die Gäste dieses Mal an keinem Brett einen vollen Punkt verbuchen. „In diesem einen Oberliga-Jahr haben wir als Team viele Erfahrungen gesammelt. In manchen Begegnungen fehlte uns auch das Glück. Der Abstieg ist kein Weltuntergang; wir werden in der nächsten Saison wieder angreifen“, versicherte Vereinschef Lutz Ebert.

Tatsache hat die SG Güstrow/Teterow keinen Anlass, die Köpfe hängen zu lassen. Schließlich gelang der zweiten Mannschaft der Aufstieg in die Landesliga und die Dritte wird künftig in der Bezirksliga spielen. Christian Menzel


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