Speedway : Junioren-Weltelite in Güstrow

Michael Härtel (l.) und Lukas Fienhage vertreten die deutschen Farben. Dazu kommt Daniel Spiller.
Michael Härtel (l.) und Lukas Fienhage vertreten die deutschen Farben. Dazu kommt Daniel Spiller.

2. Lauf der U21-WM im Speedway startet morgen um 20 Uhr im Speedwaystadion der Barlachstadt

svz.de von
07. September 2017, 12:00 Uhr

Der MC Güstrow richtet morgen um 20 Uhr im Stadion an der Plauer Chaussee den zweiten von drei Finalläufen der U21-Speedway-Weltmeisterschaft aus. Die Serie begann am 23. Juli im polnischen Poznan und endet am 29. September im tschechischen Pardubice. Die Fahrer kommen aus neun Ländern. In Führung liegt der Pole Maksym Drabik mit 21 Punkten vor seinem Landsmann Bartosz Smektala (15). Dritter ist U21-Weltmeister Max Fricke, der seine Halswirbelverletzungen in Andorra auskuriert hat. Für Güstrow hat er sich besonders fit gemacht, denn er absolvierte vor einigen Tagen einige Trainingsrunden auf der Güstrower Bahn.

Im Feld ist auch der Brite Robert Lambert. Der Siebente in der WM kommt als Europameister nach Güstrow. Er löste Dimitri Berge (Frankreich) ab, zur Zeit Zwölfter. Berge gewann im Juni die Güstrower Pfingst-Challenge. Diesen Erfolg verbuchte auch schon Brady Kurtz (Australien), Neunter in Poznan.

Deutlich unter Wert geschlagen wurde in der ersten Runde der junge Deutsche Lukas Fienhage. Er erfuhr drei Punkte und belegt vor dem Güstrow-Start Platz 15. Beim Finale der U21-EM in Daugavpils wurde er Neunter. Fienhage kämpfte sich als einziger Deutscher über die Qualifikationen in die WM-Finalläufe. „Für mich ist die erste WM-Quali ein Riesenerfolg, denn ich fahre ja erst seit drei Jahren in der 500er-Lizenzklasse“, bewertet er seinen WM-Start. Der ist für ihn außerdem eine „tolle Herausforderung“, um sich mit den besten Junioren der Welt zu messen.

Auch Michael Härtel startet in Güstrow. Er hat die Wildcard erhalten, die immer der Veranstalter besetzen darf. In Daugavpils wurde Härtel, dem das Güstrower Oval sehr liegt, 14. Reservefahrer sind die Deutschen Dominik Möser und Lukas Baumann.

Für den MC Güstrow ist der WM-Lauf nach dem EM-Rennen im Juli der zweite internationale Höhepunkt in diesem Jahr.

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