Segeln : Jubiläumsregatta in Güstrow

Objekt der Begierde: Das Silberne Beil
Objekt der Begierde: Das Silberne Beil

60. Auflage des „Silbernen Beils“ startet am Wochenende auf dem Inselsee

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24. Juni 2016, 05:00 Uhr

Am Wochenende wird auf dem Güstrower Inselsee das 60. Silberne Beil ausgesegelt. Zum offiziellen Meldeschluss stehen 39 Meldungen mit 78 Seglern aus mindestens sechs Bundesländern zu Buche. Teilnehmer werden aus Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und natürlich aus ganz Mecklenburg-Vorpommern erwartet. Nachmeldungen sind jedoch noch bis kurz vor dem geplanten Start am Sonnabend möglich. „Wir sind mit der Vormeldezahl sehr zufrieden. Vielleicht kommt der eine oder andere noch dazu, aber wir erwarten mehr Teilnehmer als 2015. In Güstrow zu segeln, ist insbesondere für die Jugendsegler attraktiv. Hier kann man sich mit den besten Seglern messen. Zudem verzichtet der WVG bei der Jubiläumsregatta auf das Meldegeld für alle Jugendboote der Jahrgänge 1997 und jünger“, erklärt Peter Anders Vorsitzender des veranstaltenden Wassersport-Vereins-Güstrow 1928 e. V. (WVG), der mit seinem Schwager Peter Bark (WVG) selbst an den Start gehen wird.

Die Kommandos innerhalb der Wettfahrtleitung wird Andreas Möller (WVG) geben. Am Sonnabend, pünktlich um 10.30 Uhr, soll gestartet werden. „Vier Wettfahrten sind vorgesehen. Drei davon planen wir am Samstag. Nur wenn wirklich vier Wettfahrten erreicht werden, wird die schlechteste Wertung jedes Bootes gestrichen“, erklärt Wettfahrtleiter Andreas Möller.

Wer das 60. Silberne Beil gewinnen möchte, muss Ines Pingel-Heldt und Thomas Heldt besiegen. Die Teterower haben in den letzten drei Jahren gewonnen. Zudem sind sie die amtierenden Deutschen Meister. Thomas Heldt hat gar seinen insgesamt 10. Sieg 2015 ersegelt, siebenmal gewann er als Steuer- und dreimal als Vorschotmann. Zum zweiten Mal schaffte er 2015 den Hattrick. Bereits 1985 bis 1987 gewann er dreimal in Folge. Als einziger Piratensegler hat er dieses Kunststück zwischen 2013 und 2015 nun wiederholt. „Wir haben den Pokal natürlich erneut gestiftet. Eine solch traditionsreiche Trophäe sollte niemand behalten“, erklärt der Teterower Sportsmann.

Wenn eine Crew Ines Pingel-Heldt/Thomas Heldt bei einer Regatta in den letzten Jahren besiegen konnte, dann waren es Bernd Höft und Burkhard Rieck. Die dreifachen Deutschen Meister aus Rostock konnten zwischen 2007 und 2012 bereits dreimal das Silberne Beil gewinnen. Im Mai wurden die beiden gerade erst Landesmeister in Sternberg, wo sie eben auch Pingel-Heldt/Heldt hinter sich lassen konnten.

Neben den Topfavoriten und einigen Güstrower Hoffnungsträgern sind viele Segler für einen Überraschungssieg gut, wie zum Beispiel auch Karl-Herrmann und Gabriele Wildt (Berlin), die 2015 Deutsche Vizemeister vor Warnemünde wurden oder aber die Junioreneuropameister von 2012, Benjamin Schnepf/Fabian Jäckel (Teterow), die eigentlich immer vorne dabei sind. Insgesamt werden mindestens 22 Güstrower Segler in 13 Booten die Farben der Barlachstadt vertreten. Auch die WVG-Jugendsegler Alban Romanus/Tobias Bayer und Theo Ranis/Johann Wiedewald, die bei den Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften in Berlin starten möchten, sind dabei.

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