Volleyball : Hoppenrade revanchiert sich

Freundschaftliches Abklatschen der Güstrower Danny Radloff und Jens Eckstein mit den Hoppenradenern Martin Frenz und Benny Baier (von links)
Freundschaftliches Abklatschen der Güstrower Danny Radloff und Jens Eckstein mit den Hoppenradenern Martin Frenz und Benny Baier (von links)

Hart umkämpft war die Spitzenpartie in der Volleyball-Landesliga. Am Ende gewannen die Männer des SV Hoppenrade gegen Tabellenführer Güstrower SC mit 3:2 und revanchierten sich damit für die Saisonauftaktniederlage.

svz.de von
17. Dezember 2013, 15:55 Uhr

Besondere Brisanz lag am letzten Spieltag des Jahres in der Volleyball-Landesliga im Nachbarschaftsvergleich in Güstrow. Da war zunächst die bisher einmalige Konstellation, dass mit dem SV Hoppenrade der Tabellenzweite beim Spitzenreiter antrat. Und dann war da noch die unverhoffte Niederlage der Hoppenradener zum Saisonauftakt gegen Aufsteiger Güstrower SC (1:3), die aus Sicht der Rand-Krakower natürlich nach Revanche verlangte.

Zunächst aber musste der SVH gegen Graal Müritz die „Pflichtpunkte“ des Spieltages sichern. Im 1. Satz fegten sie die Männer von der Ostsee förmlich vom Feld, gewannen ohne große Gegenwehr 25:15. Auch im 2. Satz lag Hoppenrade stets vorn, allerdings nicht mehr so souverän, wie auch das am Ende 25:23 aussagt. Im 3. Satz drehten die Hoppenradener nochmal auf, führten schnell 9:3 und bauten ihren Vorsprung bis zum 19:11 aus. Plötzlich aber stockte das SVH-Spiel, Graal Müritz kam auf 17:21 heran. Mehr sollte jedoch nicht mehr passieren, mit einem konzentrierten Endspurt beendete Hoppenrade den Satz mit 25:18 und damit das Spiel mit 3:0.

Das anschließende „Gipfeltreffen“ gestaltete sich über die ganze Spielzeit nahezu ausgeglichen. In einer anderen Ballsportart wäre die Partie vermutlich unentschieden ausgegangen, doch beim Volleyball muss es bekanntlich immer einen Sieger geben. Der GSC, zu nächst besser drauf, hatte aber immer wieder arge Probleme mit den Aufschlägen der Hoppenradener. Beim 20:18 für die Güstrower deutete sich das Satzende an, doch diesen kleinen Vorsprung konnten die Gastgeber nicht nutzen. Da fehlte es dem GSC an Abgeklärtheit, den Sack zuzumachen. Hoppenrade nutzte die Fehler der Barlachstädter aus und kam über ein 21:21 zum 25:21-Satzgewinn. Dann aber sah man das wirkliche Gesicht jener Mannschaft, die zuvor noch keine Niederlage einstecken musste. Über einen starken Angriff fand der GSC auch zu Sicherheit in Annahme und Abwehr zurück. Beim 15:8 war der Satz früh entschieden, mit 25:16 war Satzgleichstand. Auch im 3. Satz ging der GSC früh in Führung und baute diese unwiderstehlich aus. Nach einem 25:19 ging es in den 4. Satz. Auch hier führten der GSC mit 10:8, doch auf einmal lief bei den Güstrowern nichts mehr zusammen. Wieder waren es die guten Aufschläge von Hoppenrade, mit denen sie ihre Probleme hatten. Aber jetzt war auch das Angriffsspiel der Gastgeber ausrechenbar und zu ineffektiv. Die Folge war ein 17:11 für Hoppenrade, doch die Güstrower kämpften sich zurück. Bei 17:19 war man dran, Hoppenrade hielt dagegen und konnte den Vorsprung ins Ziel retten – 25:21, Ausgleich! Der fällige Tiebreak entschied sich nach dem Seitenwechsel. Da nutzte Hoppenrade jede sich bietende Chance, gab nach einem 13:11 das Spiel nicht mehr aus der Hand und gewann mit 15:12.

Auch gegen Graal-Müritz fand der GSC nicht zu seinem gewohnt sicheren Spiel. Zwar wurde der 1. Satz mit 25:19 gewonnen, doch im 2. Satz sollte der Gastgeber sich noch mehr quälen – zu einem 28:26. Auch im 3. Satz fehlte die letzte Konsequenz im Spiel der Güstrower, die hätten viel früher als mit dem 25:22 den Sack zu machen müssen.

GSC: Benck, Eckstein, Griepentrog, Jedro, Krause, Kupsch, Radloff, Roode, Schade, Stegemann, Winkler

SVH: Zimmermann, Abrahams, Pollee, Döscher, Naß, Frenz, Baier, Lau


Volleyball-Landesliga
1. Güstrower SC 9  1 29:11 26
2. SV Hoppenrade 7  3 24:16 19
3. Turbine Rostock 6  4 23:16 18
4. Neustrelitz/Wesenb. II 6  4 21:16 17
5. Stralsunder VV 5  5 20:18 16
6. SV Warnow 5  5 18:18 16
7. TSV Graal Müritz 4  6 16:21 12
8. Einheit Ueckermünde 2  8 14:26  8
9. Bad Doberaner SV 1  9  5:28    3



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen