Laufsport : Hitzeschlacht für die Annalen

Die Riege der Siegerinnen beim Güstrower Inselseelauf: Schnellster Mann auf dieser 10-Kilometer-Distanz war Christoph Haack (ganz rechts).
Die Riege der Siegerinnen beim Güstrower Inselseelauf: Schnellster Mann auf dieser 10-Kilometer-Distanz war Christoph Haack (ganz rechts).

42. Auflage des Güstrower Inselseelaufs verlangte den Läufern aufgrund der warmen Temperaturen mehr ab denn je

svz.de von
13. Juni 2018, 05:00 Uhr

Wer den Güstrower Inselseelauf kennt, weiß: mit Wärme ist zu rechnen. Oft war es auch schon sehr warm. Doch die Hitze, die bei der 42. Auflage der Güstrower Traditionsveranstaltung herrschte, dürfte in deren Annalen eingehen. Und so war Organisationschef Günter Wolff, gleichzeitig Vorsitzender des veranstaltenden LSV Güstrow, ganz besonders froh, als er alle Teilnehmer ohne größere Blessuren wieder im Ziel begrüßt hatte.
Das war in diesem Jahr etwas umgestaltet worden. Das Oase-Team um Holger Schneider hatte sich alle Mühe gegeben, um den Sportlern einen angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten und die Sportler nahmen das neue Angebot dankbar an.

Obwohl die Temperaturen auf die Teilnehmerzahlen drückten – der Nachmeldeschalter wurde lange nicht so bestürmt, wie in anderen Jahren – so konnten Organisatoren wie Sponsoren mit schließlich 300 gestarteten Teilnehmern sehr zufrieden sein.

Mit über 130 Teilnehmern am stärksten besetzt war der 10-Kilometer-Lauf, der bis nach Kirch Rosin führt. Der Güstrower Seriensieger auf dieser Distanz, Christoph Haack, schlug wieder einmal zu und besiegte nach 39:27 Minuten sogar den nicht ganz unbekannten Greifswalder Jan-Henrik Lange (39:43). Einen tollen dritten Platz in der Gesamtwertung erlief sich Ole Reinholdt vom SC Laage (40:44).

Bei den Frauen, bei denen diese Distanz auch in die Landescupwertung einging, dominierten an der Spitze Läuferinnen aus Neubrandenburg und Schwerin. Doch schon auf Gesamtrang 6 und damit als Siegerin der Altersklasse W35 konnte die für den SC Laage startende Schwetzinerin Kathleen Kaufmann (48:02) begrüßt werden.

Auf dem Fernradweg bis nach Bellin führte das 20-Kilometer-Rennen. Das war zwar Landescuplauf für die Männer, doch auch zwei Damen aus Waren/M. und Bienenbüttel (Niedersachsen) nahmen die schwere Strecke unter die Füße. Der Hitze am besten trotzte der Rostocker André Karnitzki. Nach 1:13:45 Stunden konnte sich der 28-Jährige erstmalig in die lange Siegerliste des Inselseelaufes eintragen. Eine Ehre, die die folgenden Matthias Ahrenberg (LG Schwerin/1:15:01h) und Nils Schmiedeberg (Tri Fun Güstrow/1:18:33h) bereits erfahren haben. Der schnellste Güstrower ist zwar auch schon 51 Jahre alt, doch noch acht Lenze mehr zählt Frank Schütz, der als hervorragender Gesamt-6. natürlich ebenfalls seine Altersklassenwertung M55 gewann.

Mit zahlreichen Siegen und weiteren guten Plätzen zeichneten sich die Läufer des SC Laage insbesondere auf den kürzeren Strecken von vier Kilometern und 1200 Metern aus. So dominierten Joelina Raith und Ricardo Wendt die U16-Kategorie über vier Kilometer. Die große leckere Torte von Bäckermeister Kriemann war der verdiente Lohn für den teilnehmerstärksten Verein. Die verdiente sich der SC Laage mit über 50 Sportlern redlich – und man kann schon sagen: traditionsgemäß.

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