Faustball : Heimniederlage für GSC-Damen

Damen-Faustball, 2. Bundesliga: Güstrowerinnen hielten lange dagegen / Abschluss der Zweitligasaison in Güstrow

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01. Juli 2014, 06:00 Uhr

Zum Abschluss der in diesem Jahr sehr kurzen Zweitligasaison hatten die Damen des Güstrower SC einen Heimspieltag gegen den VfL Kellinghusen und gegen Stern Kaulsdorf auszurichten. Es war klar, dass in der gegenwärtigen Situation auch das Heimrecht die Favoritenrollen nicht wesentlich verändern konnte. Zu überzeugend hatten die beiden Gästemannschaften in den bisherigen Spielen aufgespielt. Es kam also für den GSC darauf an, den beiden Gästeteams mit viel Einsatz und gutem taktischen Verhalten möglichst lange Widerstand zu leisten. Und das gelang trotz zweier 1:3 Niederlagen. Dabei spielte an diesem Tag das Regenwetter natürlich eine besondere Rolle. Der sehr gute Rasen nahm den Dauerregen zwar gut auf. Aber der Rasen blieb immer nass und das heißt sehr schnell.


Güstrowerinnen wehren fünf Satzbälle ab


Im ersten Satz gegen Stern Kaulsdorf gelang es zunächst den Berlinerinnen sich auf diese Verhältnisse besser einzustellen. Es kam zum erwarteten Aufschlagspiel, bei dem es darauf ankommt, dass man möglichst zwei, drei Annahmen ins Spiel bringt und aus diesen Chancen Punkte macht. Diana Freiknecht sorgte zwar durch ihren Service für Gleichwertigkeit. Aber in der Abwehr waren die Berlinerinnen besser: 6:11 war das entsprechende Ergebnis in diesem Satz. Im zweiten Satz konnte der GSC Gleichwertigkeit herstellen. Nach dem 5:5 wackelte plötzlich der Aufschlag der Berlinerinnen und Güstrow nutzte das durch ein 11:5 zum Satzausgleich. Danach blieb es jederzeit spannend. Zum Beispiel wehrten die Güstrowerinnen allein im dritten Satz fünf Satzbälle der Berlinerinnen ab, kamen beim 14:14 in eine aussichtsreiche Position, die sie allerdings nicht nutzen konnten und gaben dann den Satz mit 14:15 ab. Auch im vierten Satz sah es bei 8:7 gut für den GSC aus. Doch dann punktete nur noch Kaulsdorf. Trotz der 1:3-Niederlage hatte Güstrow über weite Phasen mehr als nur mitgehalten.

Diese Kurzzusammenfassung gilt im Grunde auch für das zweite Güstrower Spiel gegen den Staffelsieger Kellinghusen. Der Aufschlag blieb wirkungsvoll. Die Abwehrspielerinnen holten immer mehr Bälle ins Spiel. Nur mit der Genauigkeit im Zuspiel haperte es zu sehr, um die wenigen Angriffschancen, die man bekommt auch zu nutzen. Die Folge: Die beiden ersten Sätze gingen trotz spielerischer Gleichwertigkeit mit 6:11 und 7:11 verloren. Erst der Wechsel von Ulrike Martens ins Zuspiel führte dann zu der erhofften Angriffswirkung, denn ihre Zuspiele konnte jetzt Diana Hürst mehrfach verwerten, so dass Güstrow den dritten Satz mit 12:10 gewinnen konnte. Damit hatte der GSC dem Staffelsieger den ersten Satzverlust in dieser Saison beigebracht. Satz 4 verlief ähnlich ausgeglichen. Für Güstrow holten jetzt Kathleen Keinert und Juliane Karasz in der Abwehr immer mehr Bälle ins Spiel. Beim 12:11 hatte der GSC dann sogar einen Satzball. Letztlich entschied diesen Satz aber erst der 29. Punkt und zwar mit 15:14 für Kellinghusen.


GSC: Diana Freiknecht, Diana Hürst, Juliane Karasz, Katrin Rosenow, Ulrike Martens, Lena Vogelsang, Kathleen Keinert





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