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Speedway in Güstrow : Hefenbrock-Triumph im Regen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Speedway-Pfingstpokal in Güstrow erst mit Verspätung gestartet und später abgebrochen / Suhrbier-Pokal an Mathias Schultz

Starker Regen in den Stunden vor Rennbeginn führten zum Glück nur zu einer 60-minutigen Verzögerung. Die Vielzahl der Fans hielt durch und gehörte zu den 7000 Zuschauern am Pfingstsonntag, die das internationale Rennen um den Pfingstpokal unter Flutlicht begeistert verfolgten. Leider holte das schlechte Wetter die Veranstaltung wieder ein. Nach 12 Runden einigten sich die Fahrer, noch bis zur 16. Runde durchzuhalten. Trotz eines Sturzes des Schweden Peter Karlsson im 16. Lauf wurde auch dieser noch in die Wertung einbezogen. Die Zuschauer erkannten an, dass der Veranstalter alles unternommen hat, um das Rennen zu starten, und begleiteten den Abend stimmungsvoll.

Als Sieger wurde unter dem Jubel der Fans Christian Hefenbrock (10 P.) aus Liebenthal geehrt. Auf die weiteren Podestplätze kam der Sieger des diesjährigen Osterspeedways, Timo Lathi (9) aus Finnland, vor dem Australier Rohan Tungate (8). Nach Mathias Schultz (8) aus Stralsund und dem Australier Nick Morris (8) belegte der deutsche Meister Kai Huckenbeck (7) aus Werlte, der seine Verletzung vom U21-Team-WM-Lauf tags zuvor in Teterow überwunden hatte, den sechsten Platz. Während Tobias Busch (6) Neunter wurde, reichte es für Kevin Wölbert (5) aus Heidhof nur für Platz 12. Der Vorjahressieger Rasmus Jensen (7) aus Dänemark musste sich mit dem siebten Platz begnügen.

Mit Spannung hatten die Fans auf eine Vorentscheidung zur Vergabe der Veranstalter-Wildcard für einen deutschen Fahrer beim Europameisterschaftsfinallauf am 6. Juli in Güstrow gewartet, aber diese wurde noch nicht öffentlich gemacht. Der im Anschluss des Pfingstpokalrennens geplante Sonderlauf um dem Fritz-Suhrbier-Pokal konnte nicht gefahren werden, aber der Veranstalter entschloss sich, diesen Pokal an Mathias Schultz zu vergeben, der mit 58,1 Sekunden den schnellsten Lauf des Tages fuhr.

Bereits am Freitag wurde das Juniorenchallenge in Güstrow ausgetragen. Vor 1000 Zuschauern ging die Rechnung, ein Rennen mit 24 Fahrern durchzuführen, nicht auf, denn nur 18 standen zur Verfügung. So gab es in der Vorrunde einige Läufe mit nur drei Startern. Mit zunehmender Renndauer erhöte sich jedoch der Spannungsgehalt.

Von den deutschen Startern schafften der Werlter Kai Huckenbeck und Erik Riss aus Bad Wurzach den Einzug ins Finale. Michael Härtel vom AC Landshut scheiterte übermotiviert als Abbruchverursacher im Semifinale. Sieger wurde der Pole Pawel Przedpelski vor Huckenbeck, dem Dänen Mikkel B.Andersen und Erik Riss.

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