zur Navigation springen

Volleyball : Hartes Stück Arbeit für SVH-Jungs

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Hoppenrader Volleyballer fahren in der Landesklasse West zwei weitere Siege ein / Duell gegen den Schweriner SC II dauert 2 Stunden

Am 2. Spieltag in der Volleyball-Landesklasse West gastierten die Herren des SV Hoppenrade (SVH) in Rostock. Gastgeber war die HSG Uni Rostock III.

Nach dem ersten erfolgreichen Spieltag sollte die Siegesserie des SVH um Kapitän Mario Kröger nicht abreißen. Dabei musste das Team mit Olaf Schröder und Marcel Lau auf zwei wichtige Stammspieler verzichten. Personell hat sich der SV Hoppenrade aber mit Tim Bothe aus der Parchimer Ecke mit einem weiteren jungen Spieler verstärkt.

Im ersten Spiel standen sich die ganz junge Nachwuchstruppe des Schweriner SC und die Gastgeber HSG Uni Rostock gegenüber. Positiv überrascht, hat der Schweriner SC, der das Spiel mit 3:0 gewann.

Anschließend musste der SV Hoppenrade zeigen, ob auch er gegen das starke Team des Schweriner SC bestehen konnte. Gestartet wurde mit der verfügbaren Bestbesetzung und so kamen mit Markus Döscher, Mario Kröger, Kai Bothe und Benjamin Bayer auch vier erfahrene Angreifer auf das Parkett. In der Annahme setzte der SVH auf die Erfahrenheit von Torsten Baasner. Zu Satzbeginn noch etwas verschlafen, gerieten die Hoppenradener leicht in Rückstand, holten aber Mitte des Spiels wieder auf und setzten sich mit 27:25 durch. In Satz zwe und drei kamen die Jungs vom Schweriner SC zurück und überzeugten mit richtig gutem Volleyball in dieser Klasse. Lange Ballwechsel waren zu sehen, da auf beiden Seiten die Feldabwehr immer besser wurde. Mit jeweils 25:22 musste sich der SV Hoppenrade in Satz zwei und drei geschlagen geben. Die Annahme stimmte, die Blockarbeit ebenfalls, der Einsatz und die Abwehr waren sehr gut. Individuelle Fehler, wie verschlagene Aufgaben, und der Angriff waren das Problem. Der SVH brauchte zu lange, um die Bälle zu versenken und die Durchschlagskraft fehlte auch. Zu ausrechenbar war das Ganze. Der vierte Satz lief dann im ersten Teil völlig gegen den SV Hoppenrade. Die Schweriner waren schnell mit 17:7 auf der Zielgeraden. Es half eigentlich nur noch ein Wunder oder besser gesagt die neue Geheimwaffe, Tim Bothe, der erstmals für den SV Hoppenrade auf das Parkett ging. Mit drei starken Angriffen in Folge startete er die Aufholjagd des Teams. Das Spiel drehte sich um 180 Grad und es klappte alles. Es folgte eine Auszeit der Schweriner beim 19:17. Der Gegner wurde besser, war aber immer noch beeindruckt und so gewann der SVH diesen 4. Satz völlig verdient. Im Tie-Break ging der SVH mit Punkt für Punkt schnell auf Abstand und entschied den Satz und das Spiel für sich. Es war ein hartes Stück Arbeit, was sich an der Spielzeit von 2 Stunden erahnen lässt.

Im letzten Spiel traf der SV Hoppenrade auf den Gastgeber, HSG Uni Rostock III. Es wurde zeitweise ein Spiel auf Augenhöhe. Besonders in Satz zwei nutzte der Gastgeber die Unkonzentriertheit der SVH-Jungs zielgerichtet aus und gewann den Satz mit 25:22. Trotzdem muss man sagen, dass der SV Hoppenrade den Gegner in Griff hatte und immer, wenn es eng wurde, legte er im Angriff und Block zu. Meistens mit zwei bis drei Punkten Vorsprung wurden die Sätze klar gewonnen. Somit steht der SV Hoppenrade zurecht an der Tabellenspitze.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen