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Faustball : Guter Auftakt für die Routiniers

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Faustball: Erfahrene GSC-Damen holen am ersten Spieltag aus zwei Spielen zwei Punkte in der 2. Bundesliga Ost

Die Hallensaison 2017/18 begann für die Faustballerinnen des Güstrower SC mit einem Auswärtsspieltag in Bad Bramstedt. Die Staffel Ost in der 2. Bundesliga verspricht in dieser Saison sehr spannend zu werden, weil sie sehr ausgeglichen besetzt ist. Da ist es wichtig, gleich von Anfang an zu Erfolgserlebnissen zu kommen, um die notwendige Wettkampfstabilität zu erreichen. Andererseits spielt der GSC in dieser Hallensaison mit sehr erfahrenen Spielerinnen, die sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen und auf ihre eigenen Fähigkeiten vertrauen können.

Diese Erfahrung war dann auch gleich im ersten Spiel gegen Gastgeber TSV Wiemersdorf nötig, um sich am Ende mit 3:1 (2:11, 13:11, 11:9, 11:6) durchzusetzen. Denn im ersten Satz lief nicht viel zusammen. Zu viele eigene Fehler sorgten dafür, dass ein Spielfluss gar nicht zustande kam. Das änderte sich dann ab Satz 2. Die Abwehr mit Katrin Rosenow, Katharina Karasz und Svenja Riebe strahlte die gewohnte Sicherheit aus. Und vorn sorgten Diana Freiknecht und Ulrike Martens für die nötige Angriffswirkung. Da machte sich das krankheitsbedingte Fehlen von Güstrows Hauptangreiferin Antje Trautz kaum bemerkbar. Auch in den engen Schlussphasen des zweiten und dritten Satzes behielten sie die Übersicht, sodass das Spiel zum 2:1 gedreht werden konnte. Zudem hatten sie damit dem Wiemersdorfer Angriff so verunsichert, dass dann der 4. Satz und damit das gesamte Spiel sehr schnell für Güstrow entschieden waren. Trotzdem war es ein hartes Stück Arbeit.

Die Ansetzungen wollten es danach so, dass der GSC gleich im folgenden Spiel wieder vor einer schwierigen Aufgabe stand. Die Spielerinnen des TSV Schülp sind athletisch und technisch sehr gut ausgebildet und haben außerdem allesamt Erstligaerfahrungen. Dennoch gelang es den GSC-Spielerinnen, Schülp in den beiden ersten Sätzen Paroli zu bieten. Der Schwung aus dem Spiel gegen Wiemersdorf wurde genutzt, um mit 2:0 (11:8, 14:12) in Führung zu gehen. Das sah sehr vielversprechend aus. Aber schon im dritten Satz wurde es für die Güstrowerinnen immer schwieriger, mit eigenen Angriffsaktionen erfolgreich zu sein. Nach der 7:4 Führung gelang nicht mehr viel, weil sich die Schülperinnen gut auf die Güstrower Angriffe eingestellt hatten und zunehmend erfolgreicher bei den eigenen Aktionen wurden. Und nach dem 8:8 dominierte dann eindeutig der TSV Schülp. Beim GSC machte sich da auch der Kräfteverschleiß der sieben Sätze bemerkbar. Die Mannschaft holte nach wie vor viele Bälle in der Abwehr und spielte durchaus noch gefällig mit, wenn auch ohne die erforderliche Wirkung. Nach dem 11:8 im dritten Satz holten sich der TSV Schülp dann folgerichtig auch die Sätze 4 und 5 mit 11:2 bzw. 11:6 und gewann damit noch das Spiel mit 3:2.

Für den GSC ist das kein Drama, denn insgesamt zeigte die Mannschaft eine Leistung, auf die sich aufbauen lässt. Ob das gelingt, wird sich schon am kommenden Wochenende zeigen, denn da richtet Güstrow den ersten Heimspieltag aus und trifft dabei auf zwei spielstarke Mannschaften aus Niedersachsen, auf den TSV Essel und den SV Düdenbüttel. Spielbeginn am Sonntag in der Sporthalle Kessiner Straße ist 11 Uhr.

Güstrower SC: Diana Freiknecht, Juliane Karasz, Katharina Karasz, Svenja Riebe, Katrin Rosenow, Ulrike Martens


U14 startet mit vier souveränen Siegen

Auch für die männliche Jugend U14 des Güstrower SC 09 begann der Punkspielbetrieb der neuen Hallensaison. Beim Spieltag in Kellinghusen bestimmte die Mannschaft ihre Spiele gegen ihre Gegner aus Schleswig-Holstein. Die Siege gegen den TSV Gnutz 2:0 (11:4, 11:6), gegen den VfL Kellinghusen 2:0 (11:3, 11:7), gegen den TSV Büsum 2:0 (11:7, 11:3) und gegen den TuS Wakendorf 2:0 (11:3, 11:8) sprechen schon von den Ergebnissen her eine deutliche Sprache. Und dabei hatte der GSC noch nicht einmal alle Potenziale ausgeschöpft. Es ist sogar zu hoffen, dass sich die Gegner aus Schleswig-Holstein an den nächsten Spieltagen steigern können, damit der GSC mehr gefordert wird.

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