Fußball-Verbandsliga : Güstrower Torgala zum Abschluss

Eine Klasse für sich: Mit 34 Treffern sicherte sich Güstrows Sava-André Mihajlovic erneut die Torjägerkanone in der Fußball-Verbandsliga. Er traf in den vergangenen beiden Spielzeiten zusammen sage und schreibe 77-mal.
Eine Klasse für sich: Mit 34 Treffern sicherte sich Güstrows Sava-André Mihajlovic erneut die Torjägerkanone in der Fußball-Verbandsliga. Er traf in den vergangenen beiden Spielzeiten zusammen sage und schreibe 77-mal.

Verbandsliga: GSC-Elf schlägt Ueckermünde mit 10:4, Sava-André Mihajlovic stürmt mit sechs Treffern an die Spitze der Torschützenliste

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18. Juni 2018, 05:00 Uhr

Satte 14 Tore fielen im letzten Saisonspiel der Güstrower Verbandsliga-Fußballer gegen den FSV Einheit Ueckermünde – zehn für den heimischen GSC, vier für den Gegner. „Damit habe ich ja nun nicht mehr gerechnet. Wir wollten zwar offensiv spielen, aber hinten war das so nicht geplant“, sagt Interimstrainer Björn Plate, der zum letzten Mal diese Funktion inne hatte.

Der GSC hatte das klare Ziel vor Augen, den zweiten Platz zu verteidigen und auch noch im Kampf um die Torjägerkanone ein Wörtchen mitzureden. Und dieser Plan ging vollends auf. Mit sechs Treffern gegen den FSV Einheit Ueckermünde stürmte Sava-André Mihajlovic mit nun insgesamt 34 Toren an die Spitze der Torschützenliste und verteidigte somit diesen Titel, denn in der Vorsaison hatte er bereits 43-mal getroffen. Den zweiten Platz teilt sich GSC-Angreifer Rico Keil mit Greifswald Frank Rohde, die auf 32 Saisontore kommen. Keil steuerte gegen Ueckermünde drei Treffer zum Kantersieg bei. „Alle aus der Mannschaft wollten den beiden helfen, Tore zu schießen“, erklärt Björn Plate. Die Vollstreckerqualitäten der beiden Stürmer sind ja bestens bekannt. „Man muss ehrlicherweise sagen, dass bei uns fast jeder Schuss ein Treffer war“, erklärt Plate. Allerdings spielte der GSC auch unermüdlich und geradlinig nach vorne, womit der Gegner gar nicht klar kam. Ärgerlich waren aber die vielen Gegentore, wovon sich die Güstrower drei Stück selber ankreiden, weil sie viel zu einfach hergeschenkt wurden. „Trotzdem war das eine richtig gute Leistung von uns“, betont Plate, der nun froh ist, dass das Team endlich in die Sommerpause gehen kann.

Er selber will sich nun auch Gedanken über seine persönliche Zukunft machen, wofür zuletzt keine Zeit war. „Das Trainer-Dasein ist schon etwas anderes. Man muss die Einheiten und Spiele vorbereiten, als Spieler kommt und geht man einfach. Nebenbei muss ich aber auch noch Arbeiten und habe eine Familie“, erklärt der 26-Jährige. Er rechnet noch in dieser Woche mit einer Entscheidung. Dass ihm der GSC in den letzten 4,5 Jahren ans Herz gewachsen ist, daraus macht er keinen Hehl. So ist die Verpflichtung vom neuen Trainer Holger Scherz hauptsächlich auf seinem „Mist“ gewachsen. „Ich wäre traurig gewesen, wenn dass hier in die Brüche gehen würde, deshalb war ich auch sehr bemüht, dass es weitergeht. Hier ist was tolles entstanden“, sagt Björn Plate, der die Sommerpause auch dafür nutzen will, seine Verletzung auszukurieren. „Es wird besser, aber ausgeheilt ist es noch nicht“, erklärt er.

Torfolge: 1:0 (2.), 2:0 Rico Keil (5.), 3:0 Sava-André Mihajlovic (24.), 3:1 Alexander Schadofske (32.), 4:1 Sava-André Mihajlovic (36./Elfmeter), 5:1 Sava-André Mihajlovic (47.), 6:1 Sava-André Mihajlovic (54.), 6:2 Andreas Donges (60.), 7:2 Rico Keil (62.), 8:2 Sava-André Mihajlovic (64.), 8:3 Andreas Gonges (69.), 9:3 Tim Peters (77.), 9:4 Christoph Gehrke (81./Elfmeter), 10:4 Rico Keil (88.)

Güstrower SC: Eiko Döscher – Marvin Bartelt, Paul Fichelmann, Eddy Bormann, Lukas Möller, Enrico Karg, Nico Hinrichs (83. Björn Boy), Rico Keil, Sava-André Mihajlovic, Marvin Mihajlovic (37. Tim Peters), Ole Schuller (60. Max Buchholz)

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