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Handball : Güstrower stürmen ins Final Four

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Handball-Landespokal-Viertelfinale der Männer: Güstrower HV (MV-Liga) – HV Altentreptow (Verbandsliga) 29:11 (12:6)

Viel weniger Mühe als erwartet hatten die Handball-Männer des Güstrower HV im Landespokal-Viertelfinale mit dem HV Altentreptow. Der favorisierte MV-Ligist ließ dem Verbandsligisten nicht den Hauch einer Chance und fegte ihn mit 29:11 (12:6) aus der heimischen Sporthalle Kessiner Straße.

Die personelle Situation auf Seiten der Güstrower entspannte sich mit dem Einsatz von Sebastian von Weiss und Erik Voß, die beide über langjährige Spielpraxis verfügen und damit dem GHV-Team Unterstützung gaben.

Nach anfänglichem Abtasten eröffneten die Barlachstädter den Torreigen. Die Gäste glichen postwendend aus. Doch dann schlossen die Güstrower ihre Angriffe erfolgreich ab und erhöhten das Torverhältnis auf 4:1, ehe die Altentreptower eine Lücke in der Güstrower Abwehr fanden und zusätzlich den GHV-Keeper überwinden konnten. Diesem zweiten Tor folgte dann lange Zeit kein weiteres, die Abwehrarbeit hatte auf GHV-Seite oberste Priorität und im Angriff erhöhten die Schützlinge von Mayer/Köhler auf 8:2.
Über die Stationen 8:3, 11:3 und 12:6 nahm die Partie bis zum Pausenpfiff ihren Lauf und es zeichnete sich schon etwas ab, dass der Einzug in Final Four gelingen könnte.

Mit Kampfgeist im Angriff und konsequenter Abwehrarbeit nahm der zweite Durchgang seinen weiteren Lauf. Die Hausherren konzentrierten sich auf das Tore werfen und das Tore verhindern und bauten kontinuierlich das Torverhältnis aus. Mega-Rückhalt erhielten die GHV-Feldspieler wieder durch die beiden Männer im Kasten, Oliver Mayer und Michael Tessenow. Darüber hinaus unterstützte der achte Mann hinter der Bande durch lautstarkes Anfeuern die Akteure auf der Platte.

Bei den Gästen hingegen machte sich Missmut breit, denn so richtig wollte nichts mehr klappen. Technische Fehler häuften sich und auch die Traineransprache während der Auszeit brachte keine Wende im Spielgeschehen. Wenn in Durchgang eins noch sechs Tore im Güstrower Kasten landeten, dann waren es in Durchgang zwei nur noch fünf.

Die Barlachstädter hingegen blickten auf zwölf Treffer in Hälfte eins und 17 Treffer in Hälfte zwei zurück. Damit war mit einem abschließenden 29:11 der heiß ersehnte Einzug ins Pokal-Halbfinale gelungen. Thomas Schweder


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