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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

17. Dezember 2017 | 20:29 Uhr

GSC : Güstrower „Schonfrist“ vorbei

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Aufstiegswilliger Fußball-Landesligist gastiert morgen um 14 Uhr beim ebenfalls ambitionierten VfL Bergen

svz.de von
erstellt am 25.Sep.2014 | 14:35 Uhr

Bislang läuft bei den Fußball-Männern des Güstrower SC alles nach Plan. Der aufstiegswillige Landesligist steht nach vier Spieltagen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze und ließ den großen Worten von vor der Saison Taten folgen. „Unser Ziel war es, bis hierher alles zu gewinnen. Das haben wir geschafft“, sagt GSC-Trainer Sven Lange.

Ernsthaft gefordert wurde seine Elf aber bisher nicht. Mit der „Schonfrist“ ist es jedoch nun vorbei. Stattdessen wartet morgen der erste Gradmesser auf die Schützlinge von Trainer Sven Lange, wenn die Truppe um 14 Uhr beim ebenfalls ambitionierten VfL Bergen gastiert. Allerdings hinken die Rüganer bislang ihren eigenen Ansprüchen ein wenig hinterher. Zwei Niederlagen setzte es schon für den VfL. Für den GSC sicherlich ein gutes Zeichen, befindet er sich doch momentan in einer ausgezeichneten Verfassung. Zumindest die Ergebnisse sprechen für sich und deuten auch auf einen Auswärtserfolg in Bergen hin. „Wir wollen auch dort das Zepter in die Hand nehmen und mit den drei Punkten heimkehren“, sagt Trainer Lange selbstbewusst. Allerdings wisse er auch, dass der VfL ein starker Gegner sei, lediglich die Ergebnisse bisher nicht stimmen. Letztlich schaut der Güstrower SC sowieso auf sich selbst. „Wir müssen unser Ding durchziehen“, so Lange.

Personell gibt es aber einige Fragezeichen beim GSC. Gerade die jungen Spieler wie Helmut Derr, Thomas Brüsehaver, Marvin Mihajlovic und Johannes Volkmann seien momentan aufgrund von Infekten Wackelkandidaten. „Bis zum Spieltag ist aber noch ein wenig Zeit, deshalb bin ich da ganz entspannt“, sagt Sven Lange. Für ihn sind Ausfälle in dieser Saison ohnehin nichts neues, schließlich sah es personell bisher „immer etwas schlecht aus.“ Mit dem nötigen Teamgeist wurden die Ausfälle aber kompensiert. „Wie sich die Jungs bisher reingeschmissen haben, ist lobenswert“, sagt Lange. Kritischer sieht er dagegen manchmal das Abwehr- und Angriffsverhalten. „Aber das sind Kleinigkeiten, schließlich spielen wir nicht in der Bundesliga“, so Lange. Das wäre dann wohl auch meckern auf hohem Niveau, schließlich sind die Güstrower fast allen Gegnern in der Landesliga Nord weit voraus. Es wird nicht viele Gegner geben, die dem GSC in dieser Saison Paroli bieten können, der VfL Bergen gehört aber dazu. Die Güstrower sind also gewarnt und wollen die Chance nutzen, einen direkten Konkurrenten abzuschütteln.

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