Fußball-Verbandsliga : Güstrower SC jetzt wieder Zweiter

Hängt sich immer voll rein: Rico Keil, hier in einem früheren Spiel, traf gegen Görmin dreimal, sodass der Güstrower SC den MSV pampow vorerst von Platz zwei verdrängte.
Hängt sich immer voll rein: Rico Keil, hier in einem früheren Spiel, traf gegen Görmin dreimal, sodass der Güstrower SC den MSV pampow vorerst von Platz zwei verdrängte.

Verbandsliga-Elf schlägt den SV Görmin mit 5:1 und profitiert von einer Pampower Nullnummer gegen den Rostocker FC

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04. Juni 2018, 05:00 Uhr

In der Fußball-Verbandsliga ist die Meisterfrage nach dem 28. Spieltag geklärt: Der Greifswalder FC (2:0-Sieg gegen Bützow) profitierte dabei auch von einem Patzer des MSV Pampow, der gegen den Rostocker FC über ein 0:0 nicht hinaus kam. Doch auch dem Güstrower SC spielte dieses Ergebnis in die Karten, denn nach dem 5:1-Heimsieg gegen den SV Görmin sind die Barlachstädter nun wieder Zweiter. Erster können die Güstrower nur noch in der Torschützenliste werden, denn mit Rico Keil und Sava-André Mihajlovic liegen gleich zwei GSC-Kicker gleichauf mit Greifswalds Torjäger Frank Rohde. Das Trio erzielte bislang jeweils 28 Saisontore.

Das Güstrower Stürmer-Duo war es auch, dass die Görminer quasi im Alleingang abschoss. Keil traf dreimal, Mihajlovic zweimal. „Das war eine klare Angelegenheit, wir hätten sogar noch ein, zwei Tore mehr schießen können“, sagt Güstrows verletzter Kapitän und Interimstrainer Björn Plate. Dabei musste er in der Startaufstellung mächtig rotieren, denn im Gegensatz zum Derbyerfolg in Bützow galt es, vier Spieler zu ersetzen. So kamen am Ende drei Spieler aus der Zweiten zum Einsatz, mit Tim Peters sogar noch ein A-Junior. Dass auch diese Jungs kicken können, stellten sie allerdings eindrucksvoll unter Beweis. „Wir haben den Ball gut laufen lassen und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“, sagt Plate. Rico Keil (19.) und Sava-André Mihajlovic (21.) sorgten mit einem Doppelschlag schnell für klare Verhältnisse. Somit war auch dem Gegner klar, dass die letzte Chance auf den Klassenerhalt dahin ist. Der Absteiger ergab sich seinem Schicksal und kassierte zwei weitere Gegentore (54., 55.), ehe Andreas Bahls nach einer Güstrower Unachtsamkeit verkürzte (76.). Den Schlusspunkt setzte aber Sava-André Mihajlovic (82.). „Im Großen und Ganzen war es ein vernünftiger Auftritt, die Jungs haben das gut gemacht“, lobt Björn Plate.

Zwei Spiele haben die Güstrower nun noch, in denen Platz zwei klar gemacht werden soll. Am kommenden Sonnabend gastieren sie beim Rostocker FC (4.). Dann wird es auch wieder auf die beiden Topstürmer ankommen, ob sie ihr persönliches Konto noch erhöhen können.

Güstrower SC: Edgaras Kuhlmann – Paul Fichelmann, Philipp Keup (73. Tim Behrens), Eddy Bormann (68. Tim Peters), Lukas Möller, Rico Keil, Marvin Mihajlovic, Sava-André Mihajlovic, Max Buchholz, Ole Schuller, Björn Boy

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