volleyball : Güstrower Durchmarsch perfekt

Gemeinsam blocken  die Hoppenradener Daniel Pollee (l.) und  Benjamin Baier gegen Ueckermünde.  Fotos:  manfred scherwinski
Gemeinsam blocken die Hoppenradener Daniel Pollee (l.) und Benjamin Baier gegen Ueckermünde. Fotos: manfred scherwinski

Volleyball-Landesliga: Aufsteiger GSC steigt vorzeitig weiter auf / Hoppenrades Klassenerhalt ebenfalls schon gesichert

svz.de von
18. März 2014, 20:00 Uhr

Schon am vorletzten Spieltag der Landesliga machten die Volleyballer des Güstrower SC in Rostock den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt. Die Entscheidung über den vorzeitigen Aufstieg fiel im direkten Aufeinandertreffen mit Kontrahent Turbine Rostock.

Hier verschliefen die Güstrower allerdings den Beginn, fanden nach einem 2:7 nur langsam in die Partie. Mit 15:15 war der erste Gleichstand erspielt. In der Folgezeit konnte sich keine Mannschaft absetzen. So endete der Satz knapp mit 25:23 für die Gastgeber. Den 2. Satz begannen die Güstrower konzentrierter und gingen mit 12:6 in Führung, die sie nicht mehr abgaben. Über 23:20 wurde der Satz mit 25:21 ungefährdet gewonnen. Im 3. Satz spielten die Barlachstädter noch souveräner auf, fertigten Turbine im Schnelldurchgang mit 25:12 ab. Im Satz danach sah man wieder ein ausgeglichenes Spiel. Selbst beim 20:19 war noch nicht erkennbar, wer gewinnen würde. Im Endspurt sicherte sich der GSC mit 25:22 den Satz und damit das Spiel mit 3:1.

Nun fehlte dem GSC nur noch ein Punkt für den Aufstieg und ein Sieg für die Meisterschaft. Dass dies gegen Schlusslicht Doberaner SV gelingen sollte, schien jedoch zu früh abgemacht. Im 1. Satz entwickelte sich hier ein ausgeglichenes Spiel, in dem Doberan mit 27:25 das bessere Ende für sich hatte. Der GSC zeigte sich von diesem vermeintlichen Ausrutscher unbeeindruckt, begann im 2. Satz besser und lag 12:7 vorn. Auch wenn es zwischendurch noch mal eng wurde, siegten die Güstrower mit 25:21. Im darauf folgenden Satz sah man wieder eine völlig überlegene Güstrower Mannschaft (25:15). Doch plötzlich kam danach das Spiel der Barlachstädter ins Stocken. Doberan nutzte die Chance und verpasste dem GSC mit 25:16 eine regelrechte „Klatsche“. Und auch im Tiebreak konnten die Güstrower nicht mehr viel entgegensetzen, mit 8:15 war das Spiel schnell gegen sie entschieden.

Immerhin war der fehlende Aufstiegspunkt mit den zwei Satzgewinnen gesichert und damit der völlig überraschende Durchmarsch des Aufsteigers in die Verbandsliga vollbracht. Seine tolle Saison kann der GSC am 29. März mit dem Meistertitel vergolden. Dafür fehlt nun noch ein Punkt.

GSC: Benck, Eckstein, Griepentrog, Jedro, Kupsch, Radloff, Stegemann, Winkler



Rabenschwarzer Tag für SV Hoppenrade


Solch einen rabenschwarzen Tag hat der SV Hoppenrade lange nicht gesehen. Null Punkte gegen zwei etwa gleichstarke Gegner! Trotzdem steht jetzt schon der Klassenerhalt fest. Die Saison war für das Team nicht gerade einfach, am Anfang fehlten mit Olaf Schröder, Mario Kröger und Marcel Lau wichtige Stammspieler. Und aktuell quält sich die Mannschaft mit Trainingsrückstand und Personalsorgen.

Die Aufstellung für das erste Spiel des Tages gegen die „altbekannten“ Ueckermünder Einheit-Volleyball-freunde war so auch einzigartig. Trotz Rückkehrer Mario Kröger aus einer langen Verletzungspause und Saisonneueinsteiger Kai Bothe schien Hoppenrade irgendwie die Frühjahrsmüdigkeit stark eingeholt zu haben. Denn was da auf dem Parkett den Zuschauern geboten wurde, hatte mit Landesligavolleyball nicht viel zu tun. Kaum eine vernünftige Annahme kam zustande und somit funktionierte der sonst gute Kombinationsvolleyball des SVH überhaupt nicht. In den Sätzen 1 und 2 überzeugten weder die Ueckermünder noch die Gastgeber, schließlich teilte man sich ein 1:1 nach Sätzen. Es ging auch kein Ruck durch die Mannschaft und es häuften sich jetzt auch noch Aufgaben- und Angriffsfehler. Der SVH lag stellenweise mit knapp zehn Punkten im Rückstand. Der Gast gewann schließlich überraschend mit 3:1.

Viele Einzelaktionen von Hauptangreifer Daniel Pollee, Aufgabenserien von Olaf Schröder und die gute Block Arbeit (Markus Döscher, Benjamin Baier) hielten den SVH gegen den Stralsunder VV lange im Spiel. Es wurde auf Augenhöhe gekämpft. Dennoch konnte der SVH keinen einzigen Satz für sich entscheiden, Stralsund ging als verdienter 3:0-Sieger vom Parkett.

SVH: Döscher, Kröger, Zimmermann, Baier, Bothe, Dörnbrack, Schröder, Pollee, Abrahams


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