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fussball : Güstrower B-Jungs müssen um Klassenerhalt noch zittern

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fußball-Verbandsliga: B-Junioren Greifswalder SV – Güstrower SC 4:0 (1:0), D-Junioren GSC – FCM Schwerin II 1:5

Anders als bei den D-Junioren, die sich mit dem Erreichen der Meisterrunde schon aller Abstiegssorgen entledigen konnten, wird es für die B-Jungs des Güstrower SC in der Fußball-Verbandsliga noch einmal eng. Ausgerechnet beim bisherigen Mitkonkurrenten, dem Greifswalder SV, unterlagen die Güstrower glatt mit 0:4. Damit ist Greifswald gerettet, der GSC muss noch zittern.

Zum fälligen Auswärtsspiel reiste der GSC mit einem Mix aus vier Mannschaften an den Bodden, da aus diversen Gründen der eigene dünne Kader nochmals extrem geschrumpft war. Trotz guter Staffelung im Defensivverbund gelangte der Gastgeber häufig in die Gefahrenzone. Das eigene Offensivspiel war speziell beim letzten entscheidenden Pass zu ungenau, um selbst Möglichkeiten zu erspielen. Nach einer einstudierten Freistoßvariante der Greifswalder, konnte ein Spieler im Zentrum völlig frei zur Führung einköpfen (21.). Auf der Gegenseite hatte der GSC ebenso einen Freistoß, den der Keeper der Gastgeber entschärfte. In der Folge holte der Keeper den nachsetzenden Arne Kauer von den Beinen, ohne dass es geahndet worden wäre. In der ersten Hälfte hatten die Boddenstädter noch zwei gefährliche Standards, bei denen sich Maximilian Quasdorf auszeichnete.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber feldüberlegen und drückten aufs Tempo. Obwohl alle Güstrower beherzt kämpften, gelang den Gastgebern schon in der 48. Minute das 2:0. Zweimal war bereits geklärt, doch jedes Mal sprang der Ball einem Greifswalder vor die Füße, bis die Pille die Linie überquerte. Nun hatte der GSC seine beste Phase und stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Doch richtige Chancen blieben aus. Mit einem Konter zum 3:0 besiegelte der Greifswalder SV in der 69. Minute stattdessen den K.o. für den GSC. Da sich die Gäste nun geschlagen gaben, hatte Greifswald drei Minuten vor Ultimo leichtes Spiel, den 4:0-Endstand herzustellen.

Dennoch könnte es für den GSC für den Klassenerhalt noch reichen, da der Vorletzte, Wismar, nicht punktete. Der GSC hat sein letztes Spiel am 31. Mai in Torgelow zu bestreiten. Schlauer werden die Güstrower schon diesen Sonnabend sein, denn da bereits hat Wismar seine letzte Partie gegen Greifswald.

GSC B: Quasdorf, Langer, Marx, Zepick, Trost, Fichelmann, Harloff, Schumann, Jornitz (66. Tamoyan), Schuller (56. Müller), Kauer



Aufwärtstrend erkennbar


Die Güstrower D-Junioren blieben auch im sechsten Spiel der Meisterrunde ohne Punktgewinn. Im ersten Rückrundenspiel kam die jüngere Vertretung des FC Mecklenburg Schwerin nach Güstrow, gegen die der GSC in der Hinrunde nur knapp verlor. Entsprechend engagiert spielte der GSC auf und zeigte sich in einem Spiel mit viel Tempo und guten Kombinationen trotz der Niederlage spielerisch verbessert.

Nach vorsichtigem Beginn entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Die technisch versierteren Schweriner erspielten sich ein Übergewicht und kamen immer häufiger vor das Güstrower Gehäuse. Folgerichtig gingen sie schon in der 7. Minute in Führung. Damit verlor der GSC etwas den Faden und musste nach weiteren vier Minuten den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Erst jetzt fand der GSC in die Begegnung zurück und erspielte sich einige gute Möglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel agierte der GSC noch offensiver und strebte mit der Windunterstützung einen schnellen Anschlusstreffer an. Das Vorhaben war jedoch schon nach wenigen Minuten passee, weil Schwerin die nächste sich bietende Gelegenheit gnadenlos zum weiteren Ausbau seines Vorsprungs ausnutzte. Anschließend spielte der Gast noch druckvoller und erhöhte nach nur drei weiteren Minuten das Ergebnis auf 4:0. In dieser Phase war der GSC völlig von der Rolle, konnte weitere drei Minuten später nur regelwidrig ein weiteres Gegentor verhindern – doch nur für eine Minute, denn den fälligen Strafstoß verwandelten die Gäste sicher. Der GSC steckte nicht auf, kämpfte sich zurück und dokumentierte mit einigen guten Angriffen, dass man durchaus mithalten kann. In der 47. Minute kam endlich die Belohnung, als Ole Geltmeier den Ball per Kopf einnetzte. Dieses Tor verlieh dem Güstrower Spiel noch einmal etwas mehr Schwung in der Schlussphase, ohne dass ein weiterer Treffer gelingen sollte.

GSC D: Möller – Müller, Writschan, Wiechmann, Gudzinski, Buchholz, Ruschke, Bregulla, Geltmeier, Hagen, Beggerow



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