Fussball-Verbandsliga : Güstrow zeigt zwei Gesichter

Sava-André Mihajlovic nimmt Maß. Der GSC-Kicker führte sein Team mit drei Toren zum 6:2 in Friedland.
Sava-André Mihajlovic nimmt Maß. Der GSC-Kicker führte sein Team mit drei Toren zum 6:2 in Friedland.

Verbandsligist fertigt Friedland mit 6:2 ab / GSC-Coach dennoch unzufrieden

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24. August 2015, 06:00 Uhr

Trotz des zweiten Sieges im zweiten Saisonspiel herrschte bei den Verbandsliga-Fußballern des Güstrower SC keine vollkommene Zufriedenheit. Im Auswärtsauftritt beim TSV Friedland feierte die Elf von Coach Sven Lange einen 6:2-Erfolg, der in der ersten Halbzeit von viel Licht, im zweiten Spielabschnitt dagegen von viel Schatten begleitet wurde. „Am Ergebnis ist klar ersichtlich, dass der Sieg absolut in Ordnung geht. Wir haben Friedland phasenweise an die Wand gespielt. Was dann nach der Pause passiert ist, kann ich nicht akzeptieren. Darüber müssen wir unter der Woche sprechen. Für einige Spieler war das keine Bewerbung“, resümierte Güstrows Cheftrainer.

In den ersten 45 Minuten knüpfte der GSC nahtlos an die starke Vorstellung vom Saisonauftakt gegen den Förderkader (1:0-Sieg) an. Und Siegtorschütze Sava-André Mihajlovic war es auch, der die Barlachstädter erneut in Front brachte (17.). Für das 2:0 zeigte sich Paul Fichelmann verantwortlich (23.). Der GSC spielte wie aus einem Guss und ließ den Hausherren keine Verschnaufpausen. Noch vor dem Seitenwechsel erhöhten Björn Plate (30.) und erneut Mihajlovic (39.) das Ergebnis auf 4:0. „Zu diesem Zeitpunkt war das einzige Manko die Chancenverwertung. Wir haben noch vier weitere Hochkaräter ausgelassen“, berichtet Lange.

Mit Wiederanpfiff agierten die Güstrower wie ausgewechselt. Das Gefühl des sicheren Sieges veranlasste die GSC-Akteure anscheinend, zwei Gänge herunterzuschalten. Das wurde umgehend bestraft. Durch Nachlässigkeiten des GSC erzielte Friedland in der 48. Minute das 1:4 durch einen strittigen Elfmeter. Im Anschluss ergaben sich weitere Möglichkeiten für die bis dahin chancenlosen Vorpommern. „In solchen Situationen kann ein Spiel auch kippen“, weiß Güstrows Coach. Doch stattdessen bauten die Gäste ihren Vorsprung wieder aus. Mihajlovic markierte vom Strafstoßpunkt seinen dritten Treffer des Tages (69.). Nico Hinrichs war er schließlich vorbehalten, das halbe Dutzend Tore vollzumachen (78.). Eine Minute vor Ultimo verkürzte Friedland zum 2:6-Endstand (89.).

Für Güstrow kamen zum Einsatz: Kirsch – Bartelt (ab 83. Stein), Schameitke, Bidhauer, Hinrichs, Fichelmann, Mihajlovic, Peters, Hawich (ab 66. Neumann), Plate, Keup (ab 78. Hanke).

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