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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

18. November 2017 | 20:56 Uhr

Aufstieg : Güstrow macht Aufstieg perfekt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fußball-Landesliga Nord, 23. Spieltag: TSV Bützow – Güstrower SC 1:2 (0:1)

Es ist vollbracht, der Verbandsliga-Aufstieg des Güstrower SC 09 ist perfekt! Mit einem 2:1-Auswärtssieg beim TSV Bützow machten die Mannen um Coach Sven Lange den Gang in die höchste Spielklasse des Landes nun endgültig klar. Ausgelassen stürmten die Ersatzspieler, Trainer und Betreuer am Mittwochabend nach dem Schlusspfiff den Rasen, ließen ihrer Freude freien Lauf und lagen sich überglücklich in den Armen. Da durfte auch die eine oder andere Sektdusche für Spieler und Fans nicht fehlen.

Bis dahin war es für die Barlachstädter aber ein langer Weg. So entpuppte sich der TSV als erwartet schwerer Gegner, verschob klug die eigenen Abwehrreihen und machte die Räume eng. Auch deshalb spielte sich das Geschehen in der von Taktik geprägten Anfangsphase fast ausnahmslos im Mittelfeld ab. Zwar verbuchten sowohl Sava Mihajlovic als auch Björn Plate erste zaghafte Möglichkeiten, blieben im Abschluss aber zu harmlos. Besser machte es da Philipp Keup, der den GSC nach 16 Minuten in Führung brachte. Aus dem Gewühl heraus spitzelte der Mittelfeldmann das Leder durch die Beine von TSV-Keeper Andre Krüger in die Maschen. Von den heimischen Bützowern war bis dato wenig zu sehen, einzig der agile Leonardo Cavalho Pires sorgte auf dem linken Flügel immer wieder für gute Szenen. Die hatte auch GSC-Stürmer Björn Plate, der nach einer halben Stunde völlig frei vor dem Bützower Tor auftauchte, jedoch am glänzend reagierenden TSV-Schlussmann scheiterte.

Ein völlig anderes Bild bot sich den rund 300 Zuschauern hingegen nach der Pause. Hier erwischte die Heimelf den deutlich besseren Start. Pires zwang GSC-Schlussmann Florian Kirsch zunächst zu einer Glanztat (53.), ehe er kurze Zeit später nur das Außennetz traf (55.). Den verdienten Ausgleich besorgte dann aber Davin Kopplow, der einen von Marvin Bartelt verursachten Strafstoß zum 1:1 verwandelte. Davon ließ sich der bis in die Haarspitzen motivierte GSC jedoch nicht beirren, kam eine Viertelstunde vor dem Ende zum erneuten Führungstreffer durch Kleindorff und brachten den lang erträumten Aufstieg damit endgültig in trockene Tücher. „Ein Wahnsinns-Gefühl. Da fällt trotz des großen Vorsprungs ein riesen Druck ab“, freute sich GSC-Coach Sven Lange sichtlich über den Erfolg seines Team. Das machte sich im Anschluss auf den Weg nach Rostock und ließ hier mit einer großen Party die Nacht zum Tag werden.

GSC: Kirsch – Peters, Fichelmann, Bartelt, Bildhauer, Hinrichs, Hopp, Mihajlovic, Keup, Plate, Kleindorff (82. Derr)

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