Faustball : GSC vorerst auf Platz zwei

Haben jetzt nichts mehr in eigener Hand: Nach dem die Güstrower Frauen zum Saisonabschluss zwei Punkte holten, müssen sie nun auf Schützenhilfe hoffen, damit Platz zwei weiterhin zu Buche steht.
Haben jetzt nichts mehr in eigener Hand: Nach dem die Güstrower Frauen zum Saisonabschluss zwei Punkte holten, müssen sie nun auf Schützenhilfe hoffen, damit Platz zwei weiterhin zu Buche steht.

Güstrower Frauen holen zum Abschluss der Faustball-Bundesligasaison zwei weitere Punkte, müssen aber nun andere Ergebnisse abwarten

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28. Januar 2020, 05:00 Uhr

Für die Frauen des Güstrower SC stand der letzte Spieltag der Hallensaison 2019/20 in der 2. Faustball-Bundesliga auf dem Programm. In eigener Halle empfingen die Güstrowerinnen den TSV Schülp und den TSV Wiemersdorf.

Von der Papierform her war der GSC Favorit gegen den bisherigen Tabellenletzten aus Schülp. Da sollten zwei weitere Zähler für die gute Tabellensituation des GSC eingefahren werden. Das gelang mit dem 3:1 (6:11, 11:7, 11:5, 11:6) dann auch, war aber schwerer als erwartet. Schülp hatte schon in den letzten Spielen durch bessere Resultate auf sich aufmerksam gemacht und zeigte diese Leistungssteigerung dann auch im ersten Satz gegen den GSC. Da lief es bei den Güstrowerinnen noch nicht rund. Das änderte sich dann aber dem zweiten Satz. Der GSC-Angriff mit Diana Freiknecht und Martina Wauer lief auf Hochtouren, sodass Schülp letztlich doch keine Siegchance hatte.

Aber die Schülperinnen hielten sich dann im Spiel gegen Wiemersdorf schadlos und sicherten sich durch einen 3:1 zwei Punkte.

Anschließend kam es zum letzten Saisonspiel des GSC gegen den TSV Wiemersdorf. Beim Hinspiel hatten die Güstrowerinnen nach deutlichem Rückstand am Ende noch mit 3:2 gewinnen können. Von daher war zu erwarten, dass es ein ausgeglichenes Spiel werden würde. Allerdings sah es in den ersten beiden Sätzen gar nicht danach aus, die der GSC klar bestimmte. Wiemersdorf war im Angriff zu harmlos, was der GSC zu zwei 11:7- beziehungsweise 11:6-Satzerfolgen nutzte. Dann stellte Wiemersdorf seine Angriffe um und den GSC damit vor erhebliche Probleme. Mit klug gespielten Kurzbällen und wuchtige Grundlinienschlägen erzielten sie jetzt sichtbar Wirkung und dem GSC unterliefen auch noch ein paar Eigenfehler zu viel. Trotzdem hätte Güstrow beim Stand von 9:9 mit zwei gut vorbereiteten Angriffen das Spiel beenden können. Es kam aber anders: Wiemersdorf holte sich den Satz mit 11:9. Satz vier war dann aus Güstrower Sicht zum Vergessen, weil beim 5:11 nicht viel gelang. Das änderte sich danach im Entscheidungssatz. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Nach knappen 7:6- beziehungsweise 9:8-Führungen für den GSC hätte es auch noch zu einem Happy-End im letzen Saisonspiel kommen können. Die letzten beiden Punkte nach dem 10:10 erzwang dann aber doch Wiemersdorf mit einem Kurzball und einem guten Grundlinienangriff und gewann damit durch die Leistungssteigerung nach dem zweiten Satz nicht unverdient mit 3:2.

Der GSC liegt damit nach Abschluss der eigenen Spiele auf dem zweiten Tabellenplatz, muss aber abwarten, was sich am Ende ergibt, nach dem die restlichen Spiele ausgetragen worden sind.

Güstrower SC: Diana Freiknecht, Juliane Karasz, Svenja Riebe, Martina Wauer, Christin Mast, Antje Trautz







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