Fußball : GSC-Trio überwintert im Pokal

Setzte den Schlusspunkt: Bennett Ladwig (vorne) traf für die Güstrower D-Junioren gegen den PSV Wismar zum 6:1-Endstand.
Setzte den Schlusspunkt: Bennett Ladwig (vorne) traf für die Güstrower D-Junioren gegen den PSV Wismar zum 6:1-Endstand.

Nachwuchs-Fußball: A-, C- und D-Junioren sind in diesem Wettbewerb eine Runde weiter, nur die B-Junioren scheiden aus

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20. November 2019, 05:00 Uhr

Drei von vier Nachwuchsmannschaften des Güstrower SC erreichten im Fußball-Landespokal die nächste Runde. Lediglich die B-Junioren mussten in Wolgast überraschend die Segel streichen.


A-Junioren

Zu einem ungefährdeten 8:3-Sieg kamen die A-Junioren beim Landesligisten Mecklenburger SV. Bereits nach wenigen Minuten wurde der Klassenunterschied deutlich sichtbar. Mit einer sicheren 4:0-Führung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kam dann Lucas Lauckgall zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz im Güstrower Tor. Die Dorf Mecklenburger beteiligten sich mit zunehmender Dauer kaum noch am Spiel, nutzen jedoch die Unkonzentriertheiten in der Güstrower Abwehr aus und kamen zu drei Treffern. Dennoch, die Güstrower, als Favorit in die Partie gegangen, erfüllten ihre Pflicht, glänzten aber zu selten dabei. In die GSC-Torschützenliste trugen sich Husain Safi (2), Paul Mazarin (2), Mitja Thormann, Florian Warnick, Florian Hagen und erstmals auch Nik Schuller ein.

Güstrower SC: Schulz (51. Lauckgall), Gudzinski, F. Warnick, Schultz (61. Stridde), Mazarin, Schuller, Möller, Hagen, Safi (55. Thormann), Loua (46. V. Warnick)



B-Junioren

Obwohl ausreichend vorgewarnt und entsprechend eingestellt, musste der Güstrower SC als eindeutiger Favorit beim FC Rot-Weiß Wolgast eine bittere und zudem unnötige 0:1-Pokalniederlage zur Kenntnis nehmen. Den Güstrowern fehlten im letzten Drittel die Zielstrebigkeit und vor allem die Genauigkeit, diese Überlegenheit auch in Tore umsetzen zu können. Wie es ganz einfach gehen kann, zeigte stattdessen der Landesligist. Mit einem langen Ball über das gesamte Feld stand mit einem Mal der gegnerische Angreifer völlig blank und schob aus abseitsverdächtiger Position den Ball ins Tor. Damit hatte so gar keiner gerechnet, provozierte aber weiteres Anrennen des GSC, das zunehmend etwas planlos wirkte. Er stand sich selbst im Weg und versuchte, mit der Brechstange das dringend benötigte Tor zu erzielen. Doch daraus wurde nichts.

Güstrower SC: Aaron Bohn, Tristan Otte, Leon Toni, Maximilian Schenkluhn, Henning Krause, Marvin Nehls (Jamal Alhamwi), Rahman Alabdul (Leon Sieber), Paul Bukowski (Charly Hoffmann), Maximilian Malchow, Tom Hertel (Tim-Ole Waßmann), Mahdi Gholami


C-Junioren

Bei den Mädchen (C- und B-Jugend) des 1. FC Neubrandenburg gaben sich die Güstrower C-Junioren keine Blöße und gewannen mit 4:1. Der GSC hatte aber gegen die mutigen Gastgeberinnen einige Mühe, in die gefährliche Zone zu kommen. Erst mit dem Führungstreffer durch Max Klein rollte der Ball sicherer durch die GSC-Reihen. Trotz einiger guter Tormöglichkeiten gelang vor der Pause nur ein weiterer Treffer durch Louis Dräger.

Nur wenige Spielminuten nach dem Seitenwechsel gelang Robin Vetter der dritte Treffer. Beim GSC schlich sich in der Defensive eine Konzentrationsflaute ein und schon war der Gastgeber zur Stelle. Ein ungenaues Aufbauspiel mit Fehlpass war die Ursache für den hochverdienten Anschlusstreffer. Der GSC spielte fortan wieder schneller in der Vorwärtsbewegung. Mit dem vierten Treffer durch Karl Dauber war dem Gast der Sieg nicht mehr zu nehmen. Vielmehr ließ er in der Schlussphase sehr gute Tormöglichkeiten ungenutzt.

Im Achtelfinale (29.2./1.3.2020) trifft der Güstrower SC nunmehr auswärts auf den Verbandsligisten TSV 1860 Stralsund.

Güstrower SC: Frederick Köpp, Johann Gerstenberger, Franz Hagemoser, Friedrich Rädke, Richard Rädke, Louis Dräger, Robin Vetter, Maximilian Klein, Mathis Bradatsch, Karl-Ove Dauber, Tjalf Schmidt – Moritz Gerotzky, Eric Lingies, Tristan Mischke



D-Junioren

Auch die D-Junioren des Güstrower SC überwintern nach einem 6:1-Erfolg gegen den PSV Wismar im Pokalwettbewerb.

Dabei begann die Partie für den GSC mit einer Schrecksekunde, denn nach Ballverlust im Abwehrzentrum kam ein Wismeraner frei zum Abschluss. Der Pfosten und GSC-Keeper Leo Pohl verhinderten jedoch Schlimmeres. Danach ging es in Richtung PSV-Tor und als Georg Strauß bei seinem Solo mit einem Foul vom Ball getrennt wurde, gab es Freistoß. Aus relativ zentraler Position netzte in der 8. Minute Lennart Trost zum 1:0 ein. Aus einem schnellen Ballgewinn und nach feiner Einzelleistung von Lennart Trost resultierte das 2:0 (14.). Nach einer Flanke von der Außenbahn kassierte der GSC jedoch kurz darauf den Anschlusstreffer per Eigentor (17.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein rassiger Pokalfight, mit Chancenvorteilen für die Gastgeber. Binnen einer Minute erhöhten Georg Strauß nach Kurzpassspiel und Lennart Trost nach Ecke von Hendrik Heinrich auf 4:1 (51.) und ebneten den Weg in die nächste Runde. Erneut Lennart Trost mit seinem vierten Treffer und Bennett Ladwig stellten in den Schlussminuten den Endstand her.

Güstrower SC: Leo Pohl, Finn Luca Schulz, Noah Lindemann, Gino Schepler, Georg Strauß, Henrik Heinrich, Marvin Trost, Lennart Trost – Bennett Ladwig, Luka Fritz, Kai Wippich


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