Fußball : GSC reist zum Spitzenspiel

Güstrower Jubeltraube: Diese soll es auch nach dem Spiel beim Rostocker FC geben.
Güstrower Jubeltraube: Diese soll es auch nach dem Spiel beim Rostocker FC geben.

Güstrower Verbandsliga-Fußballer gastieren am Sonnabend um 14 Uhr beim Rostocker FC, TSV Bützow gastiert zeitgleich in Pastow

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30. August 2019, 05:00 Uhr

Das tabellarische Spitzenspiel in der Fußball-Verbandsliga findet am Sonnabend am Damerower Weg statt: Um 14 Uhr begrüßt der Rostocker FC (3.) den Güstrower SC (2.). Beide Mannschaften sind mit drei Siegen optimal aus den Startlöchern gekommen. Mindestens eine weiße Weste wird am vierten Spieltag Flecken bekommen. Güstrows Trainer Holger Scherz erwartet ein Duell auf Augenhöhe. „Es wird Fifty-Fifty-Spiel Es gibt definitiv keinen Favoriten“, erklärt der 49-Jährige. Zumal er auf einige Leistungsträger verzichten muss, ohne dabei genauer ins Detail zu gehen. Nur so viel: „Es fehlen nicht unwichtige Spieler.“

Mit bislang 11:6- (Güstrow) und 11:7-Toren (Rostock) ist bei beiden Teams auffällig, dass es nach vorne schon gut harmoniert, in der Defensive die Abstimmung aber noch nicht so gut funktioniert. „Eine richtige Einschätzung ist relativ schwer, dafür ist es noch zu früh“, kann Holger Scherz den Rostocker FC noch nicht richtig einordnen. „Deshalb konzentrieren wir uns auf unseren Job und nicht darauf, wo der RFC seine Stärken und Schwächen hat. Die Frage ist, wie wir in das Spiel reinkommen und ob wir an die letzten Spiele anknüpfen können. Die Mannschaft ist aber willig“, sagt Holger Scherz. Dementsprechend wollen die Güstrower unbedingt gewinnen – wie jedes andere Spiel.

Das gelingt aber seit fast einem Jahr nur einer Mannschaft: Unglaubliche elf Monate ist der SV Pastow in der Fußball-Verbandsliga ungeschlagen, anders ausgedrückt sind es 27 Spiele. Somit versteht sich von selbst, vor welcher Herkulesaufgabe der TSV Bützow am Sonnabend steht. „Das sind alles Zahlenspiele, die interessieren mich eigentlich nicht“, lässt sich TSV-Trainer Helge Marquardt davon nicht verrückt machen. Mit seiner Mannschaft hat er derzeit ohnehin andere Sorgen, ging doch der Saisonstart mit drei Niederlagen aus drei Spielen daneben. „Wir wissen, woran es gelegen hat und wollen es nun besser machen“, erklärt Marquardt. Er sei jedenfalls optimistisch, dass seine Mannschaft zumindest einen Punkt einfährt. „Wir haben trotz der bisherigen Ergebnisse eine sehr, sehr gute Stimmung in der Truppe“, gibt der Bützower Coach einen Einblick in das Innenleben der TSV-Mannschaft. Auch personell ist wieder Besserung in Sicht, allerdings ist Christoph Höpel nach seiner gelb-roten Karte gegen den Rostocker FC gesperrt. Ansonsten kehrt aber der eine oder andere Leistungsträger zurück.

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