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faustball : GSC-Männer sichern Klassenerhalt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

2. Faustball-Bundesliga: Güstrower SC – VfL Kellinghusen II 3:0, – VfK Berlin II 1:3

Der vorletzte Spieltag in der 2. Faustball-Bundesliga führte die Männermannschaft des Güstrower SC nach Berlin, wo gegen den VfL Kellinghusen II und den VfK Berlin II die nötigen Punkte für den endgültigen Klassenerhalt eingefahren werden sollten.

Nachdem der GSC in der Vorwoche gegen exakt die gleichen Gegner zwei Siege verbuchen konnte, startete das Team von Trainer Heino Martens selbstbewusst und sicher in die erste Partie gegen Kellinghusen. Zunächst auf der besseren Spielfeldseite agierend, gelang es sofort, die Verantwortung der Angabe immer wieder schnell an die Schleswig-Holsteiner abzugeben und die eigenen Angriffe ruhig und überlegt auszuspielen. Am Ende des 1. Satzes hieß es 11:5 für die Güstrower, die defensiv nicht viel anbrennen ließen und im Angriff deutliche Vorteile hatten.

Auch auf der schlechter zu bespielenden Seite änderte sich an der Güstrower Überlegenheit nicht viel, wenngleich die Witterung und der Spielball der Kellinghusener einige Stockfehler provozierten. Die Dominanz des GSC war jedoch zu deutlich, als dass der Satzgewinn tatsächlich in Gefahr geraten konnte. Der 3. Satz verlief nach einem ähnlichen Muster, da Kellinghusen kein Mittel fand, um tatsächlich Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Am Ende hieß es erneut 11:5 für den GSC.

Mit diesem 3:0 gegen das Tabellenschlusslicht waren die letzten kleinen Zweifel am Klassenerhalt beseitigt und die Güstrower konnten befreit ins Spiel gegen den VfK Berlin II gehen. Der Start gelang auch ausgesprochen gut, die gegnerischen Angaben wurden sicher aufgenommen, und beim Stand von 10:7 hatte der GSC drei Satzbälle. Die VfK-Angreifer riskierten nun mehr und fanden erstmals einige Lücken im Güstrower Defensivverbund. Die Barlachstädter dagegen fanden ihrerseits jedoch nicht die eine Schwachstelle im Berliner Team, die den Satzerfolg ermöglicht hätte. Ernüchterung stellte sich ein, als der VfK seinen ersten Satzball unter dem Jubel der Zuschauer zum 10:12 verwandelte. Die Güstrower hatten daraufhin bei einsetzendem Regen Schwierigkeiten, wieder mehr Stabilität in die Abwehr zu bringen. Die Berliner stellten sich besser auf den glatten Rasen ein und der GSC lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Mit 9:11 ging auch dieser Satz an die Berliner und die Güstrower mussten versuchen, gegen diesen technisch sehr stark agierenden Gegner über den Kampf wieder ins Spiel zu finden.

Das Spiel wurde im dritten Durchgang ein Faustball-Spektakel. Beide Teams boten tollen Sport und gaben keinen Ball verloren. Güstrow agierte einen Tick bissiger und verdiente sich so einen knappen 11:9-Satzerfolg. Das GSC-Team legte im folgenden Durchgang noch eine Schippe drauf und hielt den Satz wieder eng. Thoralf Glamann konnte sich in dieser Phase mehrfach mit sehenswerten Abwehrparaden auszeichnen. Dennoch hatte der VfK am Ende mit 13:15 die Nase vorn. Ein insgesamt nahezu ausgeglichenes Spiel konnten die Berliner für sich entscheiden, die Güstrower können aus dieser Niederlage nach großem Kampf jedoch auch viel positives Mitnehmen.

GSC: Glamann, Nawroth, Wunderlich, Otto, Martens, Wienhöft





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