Endstation halbfinale : GSC-Mädchen überraschen als 4.

Knapp am Podest vorbei:  die Güstrower Faustballmädchen Ellen Kunze, Maxine Kiehl, Michelle Kopplow, Lena Vogelgesang, Luise Jahnke, Lelde Zvingele und ihre Trainerin  Cornelia Kirsch (v.l.)
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Knapp am Podest vorbei: die Güstrower Faustballmädchen Ellen Kunze, Maxine Kiehl, Michelle Kopplow, Lena Vogelgesang, Luise Jahnke, Lelde Zvingele und ihre Trainerin Cornelia Kirsch (v.l.)

Faustball: Bei Deutscher Meisterschaft scheitert junge Güstrower U14 erst im Halbfinale

svz.de von
29. März 2014, 06:00 Uhr

Über den Landesmeistertitel und als Ostdeutscher Vizemeister qualifizierten sich die Faustballmädchen U14 des Güstrower SC für die Deutsche Meisterschaft. Schon dies war eine riesengroße Überraschung. Denn altersbedingt waren vier Stammspielerinnen in die U16 gewechselt und der GSC musste zur Hallensaison seine U14 neu formierten. So kamen zu den drei Spielerinnen aus dem „alten“ Team ganz junge, zwölfjährige hinzu. Doch auch für ihre Trainerin fanden die Mädchen schnell zueinander, entwickelten einen enormen Kampfgeist. So stellten sich die ersten Erfolge ein.

Die Deutsche Meisterschaft fand am vergangenen Wochenende in Merseburg statt. Um am Sonnabend ausgeruht in den Wettkampf starten zu können, reisten die Güstrowerinnen bereits am Freitag nach Merseburg. Und das zahlte sich aus. Von Anfang an spielten die GSC-Mädchen unbekümmert auf. Das erste Spiel gegen TV Weibstadt (1. Regionalmeisterschaft West) gewannen sie nach Sätzen 2:0. Im zweiten Spiel, gegen den TSV Calw (2. Süd), verloren sie den 1. Satz. Im 2. Satz stellten die Güstrowerinnen einige Fehler ab und konnten diesen mit einer guten Mannschaftsleistung gewinnen. Mit diesen drei gewonnenen Sätzen im Rücken ging es dann gegen den Titelverteidiger, den MTV Wangersen (1. Nord). Hier allerdings konnten sie nur in der Anfangsphase noch gut mithalten, beide Spielsätze gingen verloren. Doch obwohl es auch im Spiel gegen Bayer Leverkusen (3. Nord) mit 0:2 eine Niederlage gab, reichte es knapp zum 3. Platz in der Staffel und somit zum Einzug in die Runde um die Plätze 1 bis 6.

Am nächsten Tag sollte es dafür aber ganz heikel kommen: Erster Kontrahent war der TSV Schönberg, gegen den die Güstrowerinnen im Finale der Ostdeutschen Meisterschaft keine Chance hatten. Nach ihrem Erfolg vom Sonnabend hoch motiviert, befolgten die Kinder auch alle klaren taktischen Anweisungen ihrer Trainerin und vollbrachten ein wahres Meisterstück: Nach 8:11 im 1. Satz drehten sie das Resultat im 2. Satz zu ihren Gunsten um – und schlugen den Ostdeutschen Meister im Entscheidungssatz erneut mit 11:8! Somit stand der GSC im Halbfinale und hatte den 4. Platz bereits sicher.

Noch einmal hieß da der Gegner Leverkusen, jedoch verletzte sich im Spiel zuvor die Güstrower Zuspielerin. Auch deshalb ging das Spiel nicht anders aus als am Vortag. Um Platz 3 mussten sich die Güstrowerinnen gegen den TV Brettorf (2. Nord) geschlagen geben; die Kraft reichte nicht mehr.


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