Fußball-Verbandsliga : GSC liegt voll im Soll

Torschütze vom Dienst: GSC-Angreifer Sava-André Mihajlovic traf in zwölf Spielen bereits 14 Mal.
Torschütze vom Dienst: GSC-Angreifer Sava-André Mihajlovic traf in zwölf Spielen bereits 14 Mal.

Güstrower SC startet am Donnerstag in die Vorbereitung zur Restrunde

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20. Januar 2020, 05:00 Uhr

In der Fußball-Verbandsliga rangiert der Güstrower Sportclub (GSC) vor dem Start in die Restsaison jenseits von Gut und Böse. Auf dem sechsten Tabellenplatz ließ es sich recht komfortabel überwintern, doch bald ist die Schonfrist wieder vorbei. Am kommenden Donnerstag bittet Trainer Holger Scherz seine Mannen zum Trainingsstart und beginnt somit die ungeliebte Vorbereitungsphase. Diese hat es auch gleich in sich, denn nach der der Auftakteinheit steht am Freitag, 19.30 Uhr, schon das erste Testspiel beim FSV Bentwisch (Landesliga) an und am Sonnabend das Hallenturnier in Bad Doberan.

Allerdings hatten die Güstrower Kicker in den vergangen Wochen auch genügend Zeit, sich auszuruhen, schließlich gab Trainer Scherz in der Winterpause keine „Hausaufgaben“ auf. „Der ein oder andere bereitet sich selber vor, die anderen machen es so, wie ich es gut finde, und nutzen die Pause, um runterzufahren und Kräfte zu sammeln“, sagt der GSC-Coach. Schließlich liegt hinter den Güstrowern eine lange und anstrengende Hinrunde, „mit der ich im Großen und Ganzen zufrieden bin“, sagt Holger Scherz. Nach dem sehr guten Start mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen folgte beim GSC eine Durststrecke. „Das war eine Schwächephase, in der es auch innerhalb der Mannschaft nicht so harmonisch ablief“, blickt Holger Scherz zurück. Dementsprechend ließen die Barlachstädter Punkte, die man nicht liegen lassen hätte müssen. „Die Spiele gegen Pastow oder Kühlungsborn müssen wir nicht verlieren. Das hätten sechs Punkte mehr sein können. Ansonsten sind wir im Soll“, erklärt Scherz.

Dass die Güstrower aber auch mal eine Talfahrt haben, war zu erwarten, schließlich wurde vor der Saison ein kleiner Umbruch eingeleitet. „Es gibt nichts zu meckern. Wir gehen den Weg weiter mit jungen Spielern aus dem Nachwuchs und den älteren Erfahrenen“, sagt Scherz. Passend dazu verkündete der Verein jüngst, dass mit Vincent Vandell Warnick, Nik Schuller und Mitja Thormann drei aktuelle A-Jugendliche ab Sommer in den Kader der ersten Mannschaft aufrücken. Auf Lukas Möller können die Güstrower in Zukunft nicht mehr zurückgreifen, der berufsbedingt nach Greifswald zieht. „Wir sind aber nicht in der Situation, dass wir Ersatz benötigen. Wir haben 21 Spieler im Kader und spielen mit denen bis zum Ende durch“, erklärt Scherz.

Dass er großes Vertrauen in seine Schützlinge hat, macht er auch noch einmal mit der Zielstellung deutlich, die da lautet, unter den ersten fünf Mannschaften der Verbandsliga zu landen. „Darauf arbeiten wir jetzt hin. Für ganz oben wir es nicht mehr reichen, dafür haben Wismar, Rostock und Neubrandenburg einen zu guten Vorsprung“, sagt der 50-Jährige. Insgesamt sieht er der Rückrunde gelassen entgegen. „Wir schauen mal, was am Ende bei raus kommt.“

Verlassen konnten sich die Güstrower im ersten Saison-halbjahr mal wieder auf das Sturmduo um Sava-André Mihajlovic und Rico Keil, die zusammen auf 26 Treffer kommen. Erstgenannter traf in zwölf Einsätzen 14 Mal, Letzterer in 13 Spielen zwölf Mal. Wo sich die Barlachstädter steigern müssen, ist das Abwehrverhalten. 33 Gegentore in 15 Partien sind eindeutig zu viel und auch ein Grund dafür, warum es noch nicht für ganz oben reicht.

Testspiele

24. Januar, 19.30 Uhr:

FSV Bentwisch (A)

28. Januar, 19 Uhr:

Bölkower SV (H)

31. Januar, 19 Uhr:

MSV Pampow (H)

4. Februar, 19.30 Uhr:

Doberaner FC (A)

7. Februar, 19 Uhr:

SG Dynamo Schwerin (H)

15. Februar, 14 Uhr:

TSG Neustrelitz (H)

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