Fußball-Verbandsliga : GSC kann Dritter werden

Kann nicht nur Verteidigen, sondern auch Tore schießen: Marvin Bartelt (l.) traf gegen den FSV Kühlungsborn zum 1:0 – Endstand 2:1.
Kann nicht nur Verteidigen, sondern auch Tore schießen: Marvin Bartelt (l.) traf gegen den FSV Kühlungsborn zum 1:0 – Endstand 2:1.

Fußball-Verbandsliga, 27. Spieltag: Güstrower schlagen den FSV Kühlungsborn mit 2:1 (1:0)

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06. Mai 2019, 05:00 Uhr

Güstrow | In der Fußball-Verbandsliga wird es nach dem 27. Spieltag in Sachen Meisterschaft noch einmal spannend: Da der MSV Pampow (1.) im Spitzenspiel gegen den 1. FC Neubrandenburg (3.) über ein 1:1 nicht hinaus kam, rückte der Zweitplatzierte, SV Pastow, durch einen 7:1-Erfolg beim TSV 1860 Stralsund bis auf einen Zähler an den designierten Oberliga-Aufsteiger heran. Bei acht Punkten Vorsprung auf die Neubrandenburger und nur noch drei ausstehenden Partien ist den Rand-Schweriner der Aufstieg fast nicht mehr zu nehmen, weil die Pastower freiwillig auf den Gang in die höhere Spielklasse verzichten. Für den Güstrower SC dagegen geht es im Saisonendspurt nach dem 2:1-Heimsieg gegen den FSV Kühlungsborn maximal noch um Platz drei. Diesen hat nach wie vor der 1. FC Neubrandenburg inne.

Da Cheftrainer Holger Scherz urlaubsbedingt gegen den FSV Kühlungsborn nicht dabei sein konnte, übernahmen Kapitän Björn Plate und Co-Trainer Andreas Plaschek das Zepter. Und es funktionierte auch so, denn die Güstrower waren im gesamten Spiel tonangebend. „Wir hatten mehr Ballbesitz und haben gut nach vorne gespielt. Leider hat oftmals der letzte Pass gefehlt“, erklärt Björn Plate. Gegen die defensiv kompakt aufgestellten Gäste war es aber auch nicht leicht, eine Lücke zu finden, wobei sich der GSC beim Kreieren der Torchancen durchaus selbstkritisch bewertet. „Wir sind ein bisschen blind angerannt“, sagt Björn Plate. Doch wozu gibt es Standardsituationen? Nach einem Freistoß landete der Ball bei Marvin Bartelt, der nicht lange fackelte und die Hausherren in Führung schoss (21.). „Das war aber folgerichtig“, erklärt Plate. Danach entwickelte sich eher ein Fußballlangweiler. „Wir haben das Tempo rausgenommen und uns dem Gegner angepasst“, war Plate mit dem Auftritt seiner Mannschaft nach dem Führungstreffer nicht vollends einverstanden. Trotzdem hatten die Güstrower das Geschehen weiterhin im Griff, weil sie hinten wieder sehr sicher standen. Der zweite GSC-Treffer ließ bis zur 86. Minute auf sich warten. Rico Keil traf gegen seinen Heimatverein. Doch nur zwei Minuten später sorgten die Gastgeber quasi selbst für Ergebniskosmetik. „Wir wollten hinten die Seite wechseln und spielen dem Kühlungsborner den Ball direkt in die Füße. Der läuft dann alleine auf unseren Torwart zu und lässt sich das Tor nicht mehr nehmen“, beschreibt Björn Plate die Situation zum Anschlusstreffer durch Richie Ahrens. Dabei blieb es dann aber auch.

Güstrower SC: Florian Kirsch – Marvin Bartelt, Michael Hintze, Patrick Runzer, Tim Schumacher (85. Sven Bildhauer), Enrico Karg, Rico Keil (89. Niklas Köster), Tim Peters (74. Lukas Möller), Paul Fichelmann, Björn Plate, Ole Schuller

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