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Fußball-Verbandsliga, 3. Spieltag : GSC-Junioren warten weiter auf den ersten Punktgewinn

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower A-Junioren verlieren beim Rostocker FC 2:3 / B-Jugend unterliegt beim FC Hansa Rostock CI 1:4

Niederlage Nummer drei setzte es für die A-Junioren des Güstrower SC beim Rostocker FC.

Für die Barlachstädter blieb die erste Hälfte trotz mehrerer Chancen erfolglos. Paul Fichelmann und Peter Hahn scheiterten an der starken Fußabwehr des Rostocker Schlussmannes. Hahn wurde zudem aus zentraler Position vom Abseitspfiff des Schiedsrichters gestoppt.

Nach der Pause setzten die Gäste zum Doppelschlag an. Paul Heider flankte ins Zentrum, wo Peter Hahn den Ball per Kopf knapp verpasste. Das Spielgerät rutschte zu Paul Fichelmann durch, der den frei in der Mitte stehenden Przemyslaw Babiarz anspielte. Der Güstrower Stürmer netzte zur lang ersehnten Führung ein (52.). Nur wenig später leitete Florian Strübing einen Güstrower Angriff ein und passte zum schnellen Babiarz, der sich mit dem Ball am Fuß von zwei gegnerischen Spielern löste und den Ball platziert in der unteren Ecke im Tor unterbrachte (55.). In dieser Sturm- und Drang-Phase verpassten es die Gäste, endgültig für klare Verhältnisse zu sorgen. Stattdessen war es der Gegner, der dem GSC ein Eigentor aufzwang (70.) und dank indisponierter Defensivreihe den Ausgleich erzielte (73.). Am Ende versuchten beide Teams, den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Der Rostocker FC verbuchte schließlich das Glück auf seiner Seite und traf nach einem Konter zum 3:2 Endstand (89.).

„Die Moral in der Truppe stimmt, dies zeigen die Trainingswochen. Es muss sich nur dafür am Wochenende auch belohnt werden“, so das Fazit von Trainer Tom Hagemann. Ärgerlich war auch die Niederlage der B-Junioren beim FC Hansa Rostock CI. Sie fiel mit 1:4 zwar deutlich aus, doch aus Sicht des GSC war in diesem Duell mehr drin.

Die Gäste nahmen sich im Vorfeld fest vor, gegen die durchweg zwei Jahre jüngeren Hanseaten mit körperlicher Präsens und hoher Laufbereitschaft Paroli zu bieten. Diese Marschroute verfolgten aber auch die Hanseaten und setzten die Güstrower von Beginn an unter Druck. Bei zwei Pfostentreffern hattten sie Glück, nicht schnell in Rückstand zu geraten. Rostock lauerte auf Fehler, die sich letztendlich auch einstellten. Ein langer Ball, unzureichend und nicht energisch geklärt, war die erste Steilvorlage für den ersten Hansa-Treffer. Auch das zweite Tor war das Ergebnis eines Abspielfehlers im Mittelfeld, als ein Ball unter Druck nur halbherzig geklärt wurde und mit einem Hansa-Angreifer einen dankbaren Abnehmer fand.

Die Rostocker sorgten zu Beginn der zweiten Halbzeit für einen Paukenschlag und erzielten vom Anstoß weg das 3:0. Dann ging aber ein Ruck durch die Güstrower Mannschaft. Jan-Erik Küster war es, der sich in einer klasse Einzelleistung durch die Rostocker Abwehr dribbelte und den fälligen Anschlusstreffer erzielte. Der GSC drängte weiter und war dicht davor, noch einen Treffer zu erzielen, den der Hansa-Torwart jedoch verhinderte. Stattdessen musste Ole Schulz im GSC-Tor noch einmal hinter sich greifen, als er einen platzierten Ball zwar hervorragend parierte, die Abwehr jedoch im Tiefschlaf nicht auf den zweiten Ball ging und der Gastgeber zum Endstand einschob.




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