2. Faustball-Bundesliga Frauen, 2. Spieltag : GSC-Damen noch ohne Punktgewinne

Bei der Damen-Mannschaft des Güstrower SC II stabilisiert sich das Spiel zunehmend, auch wenn weiterhin noch kein Punktgewinn erzielt wurde.
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Bei der Damen-Mannschaft des Güstrower SC II stabilisiert sich das Spiel zunehmend, auch wenn weiterhin noch kein Punktgewinn erzielt wurde.

Güstrowerinnen verlieren Auswärtsspiele in Bad Bramstedt

Am zweiten Spieltag in der 2. Faustball-Bundesliga bewältigten beide Damenmannschaften des Güstrower SC 09 ihren ersten Auswärtsspieltag in Bad Bramstedt. Sowohl Güstrow I als auch Güstrow II trafen auf Gastgeber TuS Wakendorf und auf den TSV Wiemersdorf. Ähnlich wie bei den Güstrower Mannschaften, liefen die beiden Teams aus Schleswig-Holstein mit Truppen auf, die aus sehr erfahrenen und auch jungen Spielerinnen bestehen. So war es nicht verwunderlich, dass es in allen Mannschaften immer mal wieder taktische Abstimmungsschwierigkeiten und auch technische Fehler gab.

Diese lösten die Mannschaften aus Schleswig-Holstein im Ganzen besser als die Güstrower, so dass sie ihre beiden Spiele nicht unverdient gewannen. Vornehmlich in den Spielen gegen den GSC II brauchten sie dabei auch etwas Glück. Die GSC-Spielerinnen agierten sehr ordentlich und verloren beide Spiele nur mit 2:3 (7:11, 11:4, 11:9, 7:11, 13:15 gegen Wiemersdorf) bzw. (11:9, 7:11, 9:11, 11:9, 5:11 gegen Wakendorf). Insbesondere im fünften Satz gegen Wiemersdorf hatte Güstrow drei Matchbälle, die aber nicht genutzt wurden. In dieser Güstrower Mannschaft bewährte sich von den jungen Spielerinnen vor allem Ann Dethloff, die ihren Abwehrpart solide spielte und sich auch immer öfter in das Aufbauspiel einbringen konnte. Das macht Mut für die nächsten Aufgaben.

Der GSC I verlor seine Spiele deutlicher. Das lag auch daran, dass die Mannschaft wegen des Fehlens von gleich vier Spielerinnen sich wieder komplett neu finden musste. Das führte immer wieder zu erheblichen Unsicherheiten, die es den Gegnern zu leicht machten. Aber es brachte auch Bewährungschancen für weitere Spielerinnen wie für Cindy Zoll, die ein gutes Bundesliga-Debüt ablieferte, sowie für Teresa Zühlsdorf, die zur Stammspielerin wurde, und auch für Katrin Rosenow, die auf die für sie ungewohnte Position des Hauptangriffs rücken musste. Bemerkenswert war vor allem die Abschlussphase im dritten Satz gegen Wakendorf, als der GSC I aus einem 6:10 noch einen Satzgewinn machte. Da lief das GSC-Spiel einmal fehlerfrei und Katrin Rosenow überraschte mit einer Reihe von flexiblen Angriffsaktionen. Die Mannschaft zeigte dieses Niveau jedoch nicht kontinuierlich. Dadurch sind die beiden Niederlagen 0:3 (5:11, 6:11, 5:11) gegen Wakendorf und 1:3 (6:11, 5:11, 12:10, 6:11) gegen Wiemersdorf erklärbar. In diesem Fünfer muss noch einiges an geduldiger Arbeit eingebracht werden.


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