Faustball : GSC-Damen machen Lust auf mehr

Antje Trautz mit einer akrobatischen Angriffsaktion an der Leine.
Antje Trautz mit einer akrobatischen Angriffsaktion an der Leine.

Faustball: Güstrowerinnen bleiben in der 2. Bundesliga ungeschlagen / Zwischenresultat macht neugierig auf die Rückrunde

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16. November 2015, 13:49 Uhr

Die Güstrower Faustballerinnen blieben auch am 3. Spieltag in der 2. Faustball-Bundesliga ungeschlagen. Beim Heimspieltag in der Sporthalle Kessiner Straße bezwangen sie den TSV Hagenah aus Niedersachsen und den VfL Kellinghusen II aus Schleswig-Holstein mit 3:1 und 3:0.

Im ersten Spiel des Tages machte es die junge Mannschaft aus Hagenah den Güstrowerinnen teilweise recht schwer. Nach der üblichen Anfangsnervosität auf beiden Seiten stabilisierte Hagenah sein Spiel und machte weniger Fehler als der GSC. Das reichte, um den ersten Satz zu gewinnen. In Satz zwei steigerten sich die Güstrowerinnen dann deutlich, waren mehrfach mit guten Angriffsaktionen erfolgreich und entschieden den Satz früh und klar mit 11:2 für sich. Die nächsten beiden Sätze wurden dann unerwartet spannend, wenn auch nicht gutklassig. In Satz drei zog der GSC zunächst 10:6 davon und produzierte dann vier Eigenfehler, sodass der Satz plötzlich wieder offen war. Zum Glück gelangen dann Antje Trautz und Diana Freiknecht zwei gute Angriffsaktionen, die zum 12:10-Satzgewinn führten. Durchgang vier zeigte dann einen ähnlichen Verlauf. Beim 9:6 schien alles für den GSC zu laufen. Aber einige Güstrower Unkonzentriertheiten in Serie sorgten unerwartet für einen 11:10-Satzball für Hagenah. Dann gelang wieder ein eigener Punkt und in der Folge produzierte Hagenah zwei Fehler und erleichterte den Güstrowerinnen letztlich den 13:11 Satz- und 3:1-Spielgewinn.

Auch im Spiel gegen den VfL Kellinghusen II taten sich die Güstrowerinnen über weite Phasen des Spieles schwer. Sie besaßen sichtbar die bessere Spielanlage und die effektiveren Angriffsmöglichkeiten. Aber sie produzierte auch viele unnötige Fehler, die Kellinghusen lange im Spiel hielten. Am Ende war es vor allem die größere Routine der GSC-Frauen, mit der sie vor allem die Sätze zwei und drei nach Zwischenständen von 8:8 bzw. 9:8 doch noch erfolgreich abschlossen. In den Endphasen der beiden Sätze gelangen dann Punkte durch zielstrebige und druckvolle Angriffe. Endergebnis: 3:0 (11:6, 11:8, 11:8).

Mit diesen beiden Erfolgen sicherte sich der GSC Platz eins in der Tabelle nach den Hinspielen. Das ist ein sehr erfreuliches Zwischenresultat und macht neugierig auf die Rückrunde.

Tabelle1. Güstrower SC 6  18:4   12:0
2. SV Düdenbüttel 4   9:6    4:4
3. Wiemersdorf 4   8:9    4:4
4. TSV Essel 4   7:8    4:4
5. TSV Hagenah 6  11:15   4:8
6. Kellinghusen II 6   9:15   4:8
7. Wakendorf-Gö. 4   6:11   2:6

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