Faustball : GSC bei der Ostdeutschen Meisterschaft Dritter

Nach dem Sieg gegen Schwerin klatscht sich die Güstrower U14 weiblich untereinander ab.
Nach dem Sieg gegen Schwerin klatscht sich die Güstrower U14 weiblich untereinander ab.

Faustball: U14-Teams aus der Barlachstadt landen in Berlin jeweils auf dem Treppchen / Güstrower Jungen wissen zu überzeugen

svz.de von
21. Juni 2016, 05:00 Uhr

In Berlin fanden die Ostdeutschen Meisterschaften für die Altersklasse U14 statt. Die Teilnehmerfelder sowohl in der U14 männlich als auch in der U14 weiblich bestanden nur aus fünf Mannschaften, da die Landesverbände Brandenburg und Sachsen-Anhalt keine Mannschaften für die Relegation zur Deutschen Meisterschaft geschickt hatten. Dementsprechend fanden einfache Runden statt, bei der jede Mannschaft vier Spiele zu bestreiten hatte. Dabei zeigte sich bei den Jungen ein wesentlich anderes Leistungsbild als bei den Mädchen, denn gleich vier Jungenmannschaften zeigten zum Teil tollen Jugendfaustball, lieferten sich nicht nur spannende, sondern auch gutklassige Spiele.

Die Güstrower Jungen mischten da ordentlich mit und lieferten ihre beste Leistung gleich im ersten Spiel ab. Die Art und Weise, wie die Güstrower nach dem Verlust des ersten Satzes (7:11) in ihr Spiel fanden, und am Ende mit 2:1 (7:11, 12:10. 11:9) erfolgreich blieben, war schon ein dickes Lob wert. Auch im Spiel gegen des Großenasper SV (0:2 (6:11, 9:11) hielten die Jungen von Heino Martens gut mit und machten den zweiten Satz ganz spannend. Und wer weiß, was ein möglicher dritter Satz gebracht hätte. Gegen den TSV Lola reichte dann die Kraft der noch sehr jungen Güstrower Mannschaft nicht mehr ganz aus, um den Titelverteidiger ernsthaft zu fordern. Aber Platz drei war eine gute Leistung für die Güstrower.

Bei den Mädchen war das Bild ein etwas anderes. Bei allen Mannschaften gab es deutlich mehr Fehler bei Ballannahme und Spielaufbau. Und nur beim Turniersieger TSV Schülp gab es eine Angriffsspielerin, die wirklich beeindrucken konnte. Sie machte dann auch den entscheidenden Unterschied zu den anderen Mannschaften aus. Aus Güstrower Sicht wurde es am Ende ein dritter Platz, der angesichts der personellen Möglichkeiten der Mädchen auch ein gutes Resultat ist. Immerhin hatten alle vorbildlich gekämpft und in den vier verlorenen Sätzen immer auch die Chance auf einen Satzgewinn gehabt. Alle vier Verlustsätze wurden nur mit zwei Bällen Differenz abgegeben: 0:2 (10:12, 9:11) gegen Schülp und 1:2 (11:9, 11:13, 9:11) gegen Kellinghusen. Das zeigt, dass mit etwas mehr Glück und auch Cleverness sogar noch mehr drin gewesen wäre als der dritte Platz.

Abschlussstand U14 männlich
1. TSV Lola 4 8:0
2. Großenaper SV 4 6:2
3. Güstrower SC 4 4:4
4. Berliner TS 4 2:6
5. VfK 01 Berlin 4 0:8

Güstrower SC: Andre Dickau, Jakob Herrmann, Patrick Herrmann, Tom Peters, Justin Guhr, Jakob Dräger, Janik Kummer


Abschlussstand U14 weiblich
1. TSV Schülp 4 8:0
2. VfL Kellinghusen 4 6:2
3. Güstrower SC 4 4:4
4. ESV Schwerin 4 2:6
5. VfK 01 Berlin 4 0:8



Güstrower SC: Luise Jahnke, Ellen Kunze, Lelde Zvingele, Amelie Döscher, Nele-Charleen Witt, Antonia Hergert



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