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motorsport : Grand-Prix-Star bei Osterpokal

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Speedway: Schwede Fredrik Lindgren Sonnabend auf Güstrower Bahn / 15 Uhr erster Start / B-Rennen mit heimischer Jugend

Wie immer hatte Torsten Jürn bei der Aufstellung des Fahrerfeldes für den Güstrower Osterpokal einen Platz freigelassen. Denn die Erfahrung zeigt, dass sich noch spontan Verpflichtungen tätigen lassen. Der Grund dafür liegt in der Kurzfristigkeit, mit der international erfolgreiche Fahrer über ihre Teilnahme an offenen Rennen entscheiden. Schon oft war dieses Vorgehen der Güstrower in den letzten Jahren auch schon von Erfolg gekrönt. Doch in diesem Jahr ist dem MC Güstrow mit einem aktiven Grand-Prix-Teilnehmer ein echter Überraschungscoup gelungen.

Damit ist die Favoritenrolle für das internationale Osterpokal-Rennen natürlich ganz klar vergeben. „Fredrik Lindgren wollte schon immer mal in Güstrow starten und ich hatte auch schon in den letzten Jahren einen guten Kontakt zu ihm. Es hat bisher nur einfach mit den Terminen nicht gepasst. Umso mehr freue ich mich nun, dass der schnelle Schwede am Samstag dabei ist“, beschreibt Clubchef Jürn die Situation. Genau zwei Wochen nachdem Fredrik Lindgren auf der anderen Erdhalbkugel beim ersten Grand Prix diesen Jahres, im neuseeländischen Auckland, ins Finale vorstoßen konnte und sich damit auf den 4. Platz in der aktuellen WM-Wertung geschoben hat, wird er in der Barlachstadt am Band stehen.

Insider wissen aber auch, dass auf der Güstrower Bahn vieles möglich ist. Vielleicht sogar für einen der deutschen Vertreter? Auch beim GP in Neuseeland überraschte mit Martin Smolinski ja ein Deutscher, gewann den Grand Prix.

Das wird für Kai Huckenbeck, Mathias Schultz, Kevin Wölbert, Christian Hefenbrock, Tobias Busch und Roberto Haupt natürlich eine zusätzliche Motivation sein, derer sie vor dem Güstrower Publikum aber wohl kaum bedürfen. Natürlich will jeder von ihnen den renommierten Pokal gewinnen – und über die notwendigen Bahnkenntnisse verfügen sie allemal.

Aber auch die weitere internationale Konkurrenz verfügt über genug Erfahrung, um für eine Überraschung gut zu sein. Dem MC Güstrow ist es wieder gelungen, interessante Piloten aus verschiedenen Nationen einzuladen, auf die sich das Güstrower Publikum freuen kann. Ihren schwedischen Landsmann begleiten Ricky Kling und Robin Aspegren. Aus Australien kommen Rohan Tungate und Rory Schlein. Dazu wurden Josef Franc aus Tschechien, Emil Pulczynski aus Polen, Viktor Kulakov aus Russland, Richie Worrall aus Großbritannien und Nicolai Klindt aus Dänemark verpflichtet.

Neben dem Hauptereignis haben die Güstrower Organisatoren ein starkes internationales B-Feld als Herausforderung für den eigenen Nachwuchs eingeladen. Hier fahren in acht Läufen Jan-Lukas Dittner, Richard Geyer, Hannes Gast (alle D), Sam Jensen, Martin S. Hansen, Nicklas Clausen (alle DK), Mateusz Wieczorek (PL), Richard Andrews (GB) und in Reserve Jonathan Gast (D).

Der Start zum internationalen Osterpokal erfolgt traditionell am Sonnabend um 15 Uhr.

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