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Handball : GHV scheitert im Pokal-Halbfinale

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Handball-Männer unterlagen im Final-Four in Crivitz dem späteren Turniersieger HSV Insel Usedom „II“ 25:29

Als krönenden Abschluss der Handballsaison 2015/16 hatten sich die Männer des Güstrower HV das Final-Four im Landespokal aufgehoben, nachdem die Punktspiele schon vorbei sind. Dass für die Barlachstädter am Ende im Halbfinale Schluss war, lag in erster Linie nicht an der eigenen Leistung, sondern daran, dass der Gegner, der HSV Insel Usedom II, nicht sein Verbandsliga-Team nach Crivitz schickte, stattdessen der Drittliga-Kader antrat.

Die GHV-Männer organisierten einen gemeinsamen Tag mit ihren Fans, um so zusammen die Saison ausklingen lassen zu können. Früh angereist, stärkten sich Fans und Spieler bei einem gemeinsamen Frühstück und erlebten dann neben den Pokalhalbfinalspielen der Frauen auch das erste Halbfinale der Männer zwischen dem SV Warnemünde II und dem Stralsunder HV II, welches zu Gunsten der Stralsunder ausging.

Dann waren die Güstrower selbst an der Reihe. Usedom nutze bereits in den Vorrundenspielen die sich aus den Regularien des Deutschen Handballbundes bietende Möglichkeit und setzte in der „Zweiten“ eine größere Anzahl Spieler der „Ersten“ ein. Im Ergebnis standen die Barlachstädter im Halbfinale nun einer Mannschaft aus der 3. Liga gegenüber. Anscheinend erwarteten die Usedomer ein leichtes Spiel, waren dann aber trotzdem überrascht, als der GHV mal eben mit 2:0 in Führung ging. Beim 3:3 konnte Usedom ausgleichen und legte seinerseits mit zwei Toren vor. Davon jedoch unbeeindruckt, spielten die Barlachstädter frei auf und gestatteten dem Gegner kein Enteilen. Bis zum 10:10 gelang es keiner Mannschaft sich abzusetzen.

Die Erfahrung aus der 3.Liga wussten die Usedomer aber zu ihren Gunsten zu nutzen. Jede Unkonzentriertheit, jeder technische Fehler auf Seiten der GHV-Männer wurde rigoros genutzt, um selbst erfolgreich abzuschließen. Nach gespielten 30 Minuten gingen beide Teams, mit leichtem Vorteil für Usedom, mit einem 12:15 in die Pause.

Durchgang zwei der Halbfinalbegegnung startete mit einem Drei-Tore-Lauf der Usedomer. Doch kampflos wollten die Güstrower das Spiel nicht aus der Hand geben. Immer wieder versuchten sie, ihr in der Saison erworbenes Handball-Ein-mal-Eins in Form von konsequenter Abwehrarbeit und überlegter Angriffstaktik umzusetzen. Der zwischenzeitlich auf sechs Tore angewachsene Vorsprung konnte bis auf drei verkürzt werden. Letztendlich reichte aber das Spielvermögen und die nötige Portion Glück an diesem Tag nicht aus, um den Einzug in das Finale zu erreichen. Beim Stand von 25:29 für Usedom ertönte der Schlusspfiff.

Trotz der Niederlage haben die Güstrower ein spannendes Spiel abgeliefert und wurden von den mitgereisten Fans gefeiert.

Güstrower HV: Max Godow, Oliver Mayer, Marcel Tiedemann, Michael Köhler (2), Dorian Froriep, Lukas Müller (7), Matthias Kahl (1), Paul Golatowski, Peter Ritzrau, Tim Dethloff (13), Sebastian von Weiss (2), Philipp Glöde



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