GHV bietet Stieren Paroli

MV-Liga-Handballer verlieren in Schwerin 31:35

svz.de von
01. Dezember 2015, 00:33 Uhr

In der Handball-MV-Liga mussten sich die Männer des Güstrower HV am späten Sonntagnachmittag im Aufsteigerduell beim SV Mecklenburg Schwerin II mit 31:35 geschlagen geben. Für GHV-Spielertrainer, Oliver Mayer, war es gleichzeitig eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. In der vergangenen Saison hütete er noch das Tor des Drittliga-Teams der Schweriner.

Den ersten Treffer der Partie verbuchten die Gäste aus der Barlachstadt. Im Gegenzug glichen die Hausherren aus. Bis zum 4:4 setzte sich dies so fort. In der Folge zogen die Schweriner auf 9:6 etwas davon. Mit Kampfgeist und Entschlossenheit begann die Güstrower Aufholjagd und beim 9:10 hatte die GHV-Sieben wieder die Nase vorn und erhöhte den Abstand auf 10:12. Die Hausherren in Bestbesetzung ließen sich nicht lange bitten und hatten beim 13:12 die Führung zurückgewonnen und erhöhten auf 14:12. Abermals wurden alle Register gezogen und der Rückstand abgebaut. Der erste Durchgang war ein sehenswertes Handballspiel auf Augenhöhe beider Teams, denn beim 16:16 ging es in die Pause.

Den zweiten Durchgang eröffneten die Gäste zum 16:17 – es schien sich der Spielverlauf der ersten Halbzeit zu wiederholen. Denn auch beim 17:18 lagen die Barlachstädter vorn. Schwerin schloss auf und übernahm beim 19:18 die Führung und erhöhte auf 21:18. Angetrieben von der Bank nahm der GHV-Express erneut Fahrt auf. Beim 22:21 war er wieder ganz nah dran. Doch dann ging plötzlich der Spielfaden verloren. Mehrfach in Unterzahl, teilweise sogar in doppelter, gelang nicht das, was man als Ziel ausgemacht hatte. Die Stiere nutzten dies zu ihren Gunsten und setzten sich über 25:23, 29:23 auf 32:23 ab. In der Folge verkürzten die Güstrower wieder, aber die Spielzeit reichte nicht aus, sodass sich die Gäste beim Stand von 35:31 geschlagen geben mussten.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen