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fussball : Gerechtes Remis statt Befreiungsschlag

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Wenigstens nützt dem GSC der Punkt mehr

Die B-Junioren des Güstrower SC verpassten in der Fußball-Verbandsliga gegen den Tabellenletzten den erhofften Befreiungsschlag. Lediglich zu einem 2:2 (1:1)-Remis reichte es gegen den VfL Bergen.

Nach dreiwöchiger Wettspielpause traten die Gäste von Spielbeginn an nicht der Platzierung entsprechend auf. Vom Anpfiff an versuchten sie das Geschehen an sich zu reißen und beschäftigten die Güstrower in der Defensive mehr als denen lieb war. Erst nach und nach gelang es den Gastgebern selbst zwingend offensiv zu agieren. Nach einer zu kurzen Kopfballrückgabe schaltete Ole Schuller am schnellsten und konnte den Ball zum 1:0 in der 19. Minute am gegnerischen Torwart vorbei ins Gehäuse bugsieren. Noch bevor dieses Tor Sicherheit hätte bringen sollen, glichen die Gäste binnen 100 Sekunden aus. Gegen gleich drei Güstrower konnte sich ein Gästestürmer behaupten und netzte aus spitzem Winkel ein. Die Rüganer waren auch im Anschluss im Mittelfeld dominant, weitere richtige Möglichkeiten gab es jedoch bis zum Pausentee für keins der beiden Teams.

Direkt nach dem Seitenwechsel jedoch nutzten die Gäste konsequent ihre erste Chance: Durch Nachsetzen und erneut aus spitzem Winkel stand es plötzlich 1:2. Knapp fünf Minuten darauf hatten die Barlachstädter Riesenglück, als ein Gästestürmer allein durch war und GSC-Keeper Quasdorf überlupfte – der Ball sprang aber an die Latte. Dies war der Weckruf für die Heimmannschaft, die nun mehr investierte. Nach dem Freistoß von Peter Hahn stand Ole Schuller am langen Pfosten vogelfrei und vollendete aus Nahdistanz zum 2:2 (54.). Nun waren es in den Folgeminuten die Güstrower, die noch Chancen besaßen, diese jedoch nicht effektiv nutzten. Es blieb ein spannendes und gutklassiges Verbandsligaspiel, das am Ende zu recht keinen Sieger sah. Immerhin nützt dieser Punkt dem GSC vorerst mehr.

GSC: Quasdorf, Schumann, Bornemann (52. Marx), Hahn, Zepick (64. Dopp), Fichelmann, Fornalik, Babiarz, Jornitz (52. Harloff), Hill, Schuller





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