Tischtennis : Gastgeber taten sich schwer

Laages Thomas Gruszka  überzeugte mit sicherer Ballführung und wirkungsvollen Vorhandtopspins.
Laages Thomas Gruszka überzeugte mit sicherer Ballführung und wirkungsvollen Vorhandtopspins.

Tischtennis-Kreisliga: Dennoch unter dem Strich klare Favoritensiege für GSC und Laage

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17. Februar 2014, 06:00 Uhr

Güstrower SC – FSV Rühn III 10:5

Insgesamt eine klare Sache für die Güstrower, die auf allen Positionen gut besetzt waren. Trotzdem gab es in etlichen Vergleichen recht knappe Ergebnisse. So gingen von fünf Spielen, die erst im 5. Satz entschieden wurden, vier an die Güstrower. Der Gastgeber gewann beide Doppel und das erste Einzel und erzielte damit eine 3:0-Führung. Das war eine gute Basis, die in den weiteren Spielen kontinuierlich ausgebaut wurde. Überzeugend dabei einmal mehr Patrick Schwarz mit drei Einzelsiegen, aber auch gut drauf zeigten sich Peter Lau, Ralf Stürmer und Bernd Zakowski. Die Zwischenstände von 5:3, 7:4 führten dann zum 9:5. Bei diesem Spielstand hatte es Schwarz in der Hand, gegen Mergel den Siegpunkt zu setzen, und er löste diese Aufgabe souverän mit einem 3:0. Mit diesem deutlichen Erfolg revanchierten sich die Güstrower eindrucksvoll für die 3:10-Niederlage der Hinrunde und klettern in der Tabelle auf den 2. Platz. Bemerkenswert bei den Rühnern, wo nur zwei Akteure in die Punkte kamen, die Leistungen von Manfred Bissa, der in seinen Einzelspielen ungeschlagen blieb.

GSC: Schwarz (3,5;-1), Zakowski (1,5;-2), Lau (2,5;-1), Stürmer (2,5,-1)
Rühn III: M. Bissa (3;-0,5), Niederstraßer (2;-1,5), N. Bissa (-3,5), Mergel (-4,5)


TTV Laage – SV Agrotechnic Güstrow 10:3

Die Laager hatten doch einige Mühe, um sich gegen den Tabellenletzten durchzusetzen. So waren nur drei Spiele nach regulär drei Sätzen entschieden.

Die Gastgeber gewannen die ersten drei Vergleiche. Etwas überraschend dann aber die 2:3-Niederlage von Jens Taube gegen Nils Kelm. Der Güstrower ließ seinen Widersacher nur selten zu seinen gefährlichen Topspinschlägen kommen und nutzte dann selbst jede Chance, um mit knallharter Vorhand zu punkten. Das gab den Agrotechnicern Auftrieb, die die unter dem Strich unvermeidliche Niederlage bis zum 3:5 erträglich hielten. Aber dann hatte Laage seinen Rhythmus gefunden. Die folgenden fünf Spiele gingen durch zweimal Thomas Gruszka und je einmal Volker Gruse, Jens Taube und Werner Timm an die Laager. Dabei mussten jedoch Gruszka und Timm jeweils über fünf Sätze gegen Siegfried Drinkmann bzw. gegen Dieter Jenensky gehen. So fiel das Ergebnis ob vieler knapper Entscheidungen zu hoch aus.

Laage: Taube (2,5;-1), Timm (1,5;-2), Gruszka (3,5), Gruse (2,5)
Agro: Nils Kelm (2;-1,5), Joachim Kelm (1;-1,5), Drinkmann (-3,5), Jenensky (-3,5)



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