Fußball : Fluch der Endrunde bleibt erhalten

So geht Hallenfußball: Juliane Plückhan (vorn) im  akrobatischen Zweikampf mit einer Schwerinerin.
So geht Hallenfußball: Juliane Plückhan (vorn) im akrobatischen Zweikampf mit einer Schwerinerin.

Fußball: Güstrow 8. Platz bei der Hallenlandesmeisterschaft der Frauen

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04. Februar 2014, 06:00 Uhr

Bei den Hallen-Landesmeisterschaften im Fußball blieben sich die Frauen des Güstrower SC selbst treu: Sie konnten wieder keinen Blumentopf gewinnen. Und doch war bis zum letzten Gruppenspiel noch wirklich alles drin.

In den Gruppenspielen trafen die Frauen des Güstrower SC auf den Rostocker FC, den FSV Schwerin und auf die Spielgemeinschaft GSV/HFC Greifswald. Schon das erste Spiel, gegen Herbstmeister Rostocker FC, sollte nicht gut ausgehen für die Güstrowerinnen. Erst nachdem man bereits mit 0:3 im Hintertreffen lag, konnte Wibke Wawerek lediglich noch den Anschlusstreffer erzielen.

Das zweite Spiel, gegen die Damen aus Schwerin, lief dagegen schon besser. Am Ende fehlte aber auch hier das Quäntchen Glück. Nachdem Janett Faut und Maria Röll die Barlachstädterinnen mit 2:0 in Führung brachten, setzten die Landeshauptstädterinnen nach und erzielten ebenfalls noch zwei Tore – die klare Führung war verspielt und man ging lediglich mit einem Punkt aus dem Spiel.

Im letzten Gruppenspiel ging es gegen die Spielgemeinschaft aus Greifswald dennoch um alles. Juliane Plückhahn brachte die Güstrowerinnen mit 1:0 in Führung. Doch die hielt nicht lange, im Gegenteil, die Güstrowerinnen gerieten nach dem Greifswalder Ausgleich sogar in Rückstand. Kurz darauf war es wieder rum Juliane Plückhahn, die den Ausgleich der Barlachstädterinnen besorgte. Im letzten Moment schossen jedoch die Hansestädterinnen den Siegtreffer zum 3:2. Eine bittere Niederlage für die Güstrowerinnen, da sich am Ende der Gruppenphase herausstellte, dass hier noch alles für sie drin war – mit einem Sieg sogar das Halbfinale.

Somit blieb für die Damen des GSC nur noch das Spiel um Platz 7. Hier trafen sie auf den einzigen Kreismeister bei dieser Endrunde, den Wittenburger SV. Kannten die Güstrowerinnen diesen Kontrahenten schon aus der Vorrunde, und gingen sie bei der noch als Sieger vom Platz, sollte es dieses Mal anders kommen. Nachdem der GSC schon 0:1 zurücklag, konnte Kapitänin Janett Faut den Güstrower SC wieder ins Spiel bringen. Jedoch blieb es bei dem 1:1-Gleichstand, sodass man ins Neunmeterschießen musste. Hier verloren die Barlachstädterinnen 7:8 und landeten somit unglücklich auf dem 8. und somit letzten Platz.

Auffällig ist, dass die Güstrowerinnen an Abwehrschwäche gescheitert sind. Denn in der Gruppenphase schoss kein Team aus ihrer Staffel mehr Tore als der GSC, dagegen kassierte nur in der Parallelgruppe der Kreisoberligist Wittenburg einen Treffer mehr. Und ausgerechnet das unterklassige Team schaffte es, seinen einzigen eigenen Treffer dann im Platzierungsspiel gegen den GSC zu erzielen – was dem Kontrahenten wiederum reichte.

Landesmeister wurde Titelverteidiger 1. FC Neubrandenburg durch einen 3:1-Endspielerfolg über den Rostocker FC. Der FC Pommern gewann gegen die Spielgemeinschaft aus Greifswald das Spiel um Platz 3 knapp mit 1:0, dabei hatten der FC Pommern an der Endrunde nur wegen der krankheitsbedingten Absage des SV Waren teilnehmen können.

Als beste Torhüterin des Turniers wurde übrigens die frühere GSC-Spielerin Mareike Voß geehrt.

GSC: Wulf, Gollnik, Faut, Plückhahn, Müller, Ohde, Wawerek, Röll, Zimmer


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