Boxen : Faustkämpfer holen drei Medaillen

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Abteilung Boxen des SV Einheit Güstrow wächst und verbucht erste Erfolge bei der Landesmeisterschaft

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21. März 2018, 05:00 Uhr

Seit die Abteilung Boxen des SV Einheit Güstrow 2016 wiederbelebt wurde, ist der Zulauf zu dieser Sportart gestiegen. Begonnen hatte Trainer Robert Uchneytz, ein gebürtiger Güstrower, der seine ersten Schritte als Faustkämpfer auch in der Barlachstadt unternommen hatte, mit drei Kindern. Jetzt kommen bis zu 30 Kinder und Jugendliche zu den beiden Trainingstagen. Ziel von Uchneytz war es, einige Faustkämpfer für die Landesmeisterschaften fit zu machen. Das ist gelungen: drei Güstrower traten an und kamen mit drei Medaillen zurück.

Landesbester in der Jugend B in der Gewichtsklasse 75 Kilogramm wurde Jason Justin McBride. Eine Silbermedaille errang Mohammed Hadi Sachisade. „Der 18-Jährige hatte Pech. Er boxte sich ganz sicher ins Finale. Aber als das eine Woche später ausgetragen wurde, musste Mohammed leider wegen eines grippalen Infekts passen“, erzählt der Trainer. Schließlich ging ein Landesmeistertitel an den 13-jährigen Florian Alexander Derr. „Wir müssen sehen, wer es nun zu den Deutschen Meisterschaften, die in Binz ausgetragen werden, schafft“, sagt Uchneytz. Der Trainer plädiert für mehr Vergleiche, in denen sich seine jungen Boxer an eine Wettkampfatmosphäre gewöhnen sollen. So ist im Sommer unter anderem die Teilnahme an einem Nachwuchsturnier in Merseburg, Sachsen-Anhalt, geplant.

Der Zulauf zur Sportart Boxen erfordert aber auch mehr Übungsleiter. Mit einem Kandidaten werden gerade Gespräche geführt, nach weiteren sieht sich Uchneytz um. Auch ist der Verein bei der Suche nach einer größeren Halle noch nicht fündig geworden. „Hier hoffen wir auf die Unterstützung der Stadt“, sagt der Trainer. Einen Erfolg bei der Sponsorensuche kann er indessen vermelden. Demnächst werden neue Trainingsanzüge angeschafft. „Bei den Landesmeisterschaften waren wir die einzigen, die in privaten Klamotten herumgesprungen sind, ein bunter Haufen. Aber das soll nun Vergangenheit sein“, versichert Robert Uchneytz.

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