Faustball : Faustballkrone nur knapp verpasst

Die U14 des Güstrower SC freute sich auch über die Deutsche Vizemeisterschaft ausgelassen. Stehend von links: Betreuer Hannes Martens, Justin Guhr, Luca Simon Segler, Till Schulz, Danny Dolgow, Derian Mohns, Leon Moritz, Trainer Heino Martens, Knieend von links: Andre Dickau, Jakob-Benjamin Dräger.
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Die U14 des Güstrower SC freute sich auch über die Deutsche Vizemeisterschaft ausgelassen. Stehend von links: Betreuer Hannes Martens, Justin Guhr, Luca Simon Segler, Till Schulz, Danny Dolgow, Derian Mohns, Leon Moritz, Trainer Heino Martens, Knieend von links: Andre Dickau, Jakob-Benjamin Dräger.

U14 des Güstrower SC ist Deutscher Vizemeister / Begeisternde Spiele in der Sport- und Kongresshalle

svz.de von
22. März 2016, 05:00 Uhr

Der Güstrower Sportclub (GSC) hatte am Wochenende die Ehre, in der heimischen Sport- und Kongresshalle die Deutsche Meisterschaft der männlichen Jugend U14 auszurichten. Die zehn besten Teams aus ganz Deutschland hatten sich qualifiziert, um den nationalen Titelträger untereinander auszuspielen. Die Sport- und Kongresshalle bot perfekte Bedingungen und so war die Bühne bereitet für 31 teils rasante Spiele und einen spannenden Titelkampf. Die Jungs vom gastgebenden Güstrower Sportclub 09 hatten sich unter der Regie von Trainer Heino Martens über die Dauer von ca. einem Jahr auf die Endrunde in der Heimat vorbereitet und ein entsprechendes Spektakel wurde den Güstrower Sportfreunden dann auch geboten.

Nachdem die Vorrunde für den GSC noch von viel Nervosität geprägt war, wuchs die Mannschaft am finalen Sonntag über sich hinaus und erreichte das Endspiel gegen den TV Brettorf aus Niedersachsen. In den Gruppenspielen gelang gegen den TV Öschelbronn aus Baden-Württemberg ein 2:0-Satzerfolg und gegen den TV Segnitz sowie den TV Brettorf konnten jeweils 1:1-Unentschieden errungen werden. Nach einer 0:2-Satzniederlage gegen den TSV LoLa stand am Ende der 3. Platz in der Vorrundengruppe und die Qualifikation für die Zwischenrunde.


GSC vom euphorischen Publikum getragen


Dort traf der GSC am Sonntag auf den TV Waibstadt, der in der anderen Gruppe am Vortag Platz 2 belegte und eine sehr stabile Leistung anbot. Die GSC-Jungs waren nun – getragen vom euphorischen Publikum – absolut fokussiert und boten dem in dieser Hallensaison bis dahin noch ungeschlagenen westdeutschen Meister einen großen Kampf. Mit 11:9 und 11:8 entschieden die Gastgeber beide Sätze für sich und standen somit im Halbfinale.

Dort wartete mit dem TSV LoLa aus Schleswig-Holstein eine Mannschaft, die in der vergangenen Feldrunde Deutscher Meister wurde und die die GSC-Jungs aus vielen engen Vergleichen bereits kannte. Die Güstrower nahmen den Schwung aus der Zwischenrunde mit und spätestens, als Till Schultz den ersten Satzball zum 11:7 im ersten Durchgang verwandelte, stand die prall gefüllte Sport- und Kongresshalle Kopf. Auch den zweiten Satz gewannen die Barlachstädter mit reihenweise begeisternden Aktionen mit 11:5 und standen somit exakt zehn Jahre nach dem letzten Deutschen Meistertitel der Güstrower Faustballer im Nachwuchsbereich im Endspiel um die nationale Faustballkrone.


Finalspiel war ein echter Krimi


Das Finale wurde dann endgültig zum Krimi. Erneut stand der TV Brettorf auf der anderen Spielfeldhälfte und verlangte den mittlerweile von den engen Spielen gezeichneten Güstrowern alles ab. Der erste Satz ging klar mit 11:0 an die Niedersachsen, weil den Gastgebern die taktischen Mittel zu einer wirkungsvollen Spieleröffnung fehlten. Anders der zweite Durchgang, als der GSC sich auf die wuchtige Offensive des TV Brettorf einstellte und eine knappe Führung über die gesamte Spieldauer verteidigte. Mit dem errungenen 11:9 stand fest, dass der Entscheidungssatz über den Titelgewinn befinden musste. Dort entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und beide Mannschaften boten klasse Hallenfaustball in einer nun rappelvollen und stimmungsvollen Arena. Am Ende hatte nach hartem Kampf der TV Brettorf die etwas bessere Defensivleistung zu bieten und holte sich verdient die Krone.

Güstrow erlebte ein spektakuläres Faustballwochenende und der GSC bewies mit seinen zahlreichen Helfern und Unterstützern, dass die Vergabe der Deutschen Meisterschaft nach Güstrow eine gute Entscheidung war.




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