zur Navigation springen

motorsport : Fahrerfeld für Speedway-EM steht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Motorsport: Mit Christian Hefenbrock fährt am 6. Juli ein Insider der Güstrower Bahn

Nachdem der MC Güstrow mit Christian Hefenbrock seine Option auf Ausgabe einer Wildcard entschieden hat, ist das 16-köpfige Fahrerfeld für das Güstrower Rennen in der Finalserie um die Speedway-Europameisterschaft am 6. Juli komplett.

Um an diesem bedeutenden Sportereignis in Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen zu können, mussten sich die Fahrer entweder qualifizieren oder auf eine Wildcard der veranstaltenden Agentur One Sport Media hoffen. Für die ersten drei der vorjährigen EM war der Sprung ins diesjährige Teilnehmerfeld am einfachsten – sie sind schon auf Grund ihrer Platzierungen gesetzt. Das sind der amtierende Europameister Martin Vaculik aus der Slowakei, Vizemeister Nicki Pedersen aus Dänemark sowie Grigorij Laguta aus Russland. Zusätzlich wurden schon zu Jahresbeginn der polnische Superstar Tomasz Gollob, das russische Ausnahmetalent Emil Sayfutdinov und der schwedische Spitzenfahrer Andreas Jonsson mit permanenten Wildcards ausgestattet. Damit war gesichert, dass diese Piloten im kontinentalen Prädikat präsent sind.

Alle anderen mussten den Weg über eine mehrstufige Qualifikation gehen. Am Anfang wurden die Sportler von den nationalen Verbänden genannt, die zunächst die erste Runde überstehen mussten. Aus deutscher Sicht versuchten sich Max Dilger, Christian Hefenbrock, Kai Huckenbeck und Kevin Wölbert auf diesem Weg, jedoch schieden alle im Semifinale aus.

Die letzte Hürde wurde in Form des Challenge gesetzt, der am Pfingstmontag im ungarischen Debrecen ausgetragen wurde. Dort qualifizierten sich Adrian Miedzinski, Janusz Kolodziej sowie Patryk Dudek aus Polen, Peter Kildemand und Kenni Larsen aus Dänemark als auch Jonas Davidsson (Schweden) und der Kroate Jurica Pavlic.

Anschließend wurden nach Abschluss der Qualifikation durch die veranstaltende Agentur noch zwei weitere Wildcards vergeben. Eine ging an Andrzej Lebiediew (Lettland), der vor fast einem Jahr in Güstrow europäischer Vize-Juniorenmeister wurde. Den zweiten permanenten Startplatz erhielt der Landshuter Martin Smolinski, der mit seinen Leistungen im Grand Prix beeindruckte und auch bei den von der gleichen Agentur veranstalteten Best Pairs überzeugte. Mit seinen Erfolgen erhielt der Speedway-Sport in Deutschland einen riesigen Schub.

Schon sehr früh wurde in der deutschen Szene die Veranstalter-Wildcard für den Lauf in Güstrow diskutiert. Die deutschen Piloten hatten die Chance, sich mit Leistungen beim Oster- und Pfingstpokal zu empfehlen. Nach seinem beeindruckenden Erfolg am Pfingstsonntag war die Entscheidung klar: Den letzten Startplatz erhält Christian Hefenbrock. „Durch den ersten deutschen Sieg seit langem und den Sympathiebonus, den Christian bei den Fans genießt, war er erste Wahl für das Rennen am 6. Juli“, sagt Torsten Jürn, Vorsitzender des MC Güstrow. Hefenbrock, der schon seit Jahren Mitglied im Güstrower Motorsportklub ist, zeigte sich von der Ehre überwältigt. „Güstrow ist einfach meine Lieblingsstrecke, den Pfingstpokal zu gewinnen bedeutete mir sehr viel und nun auch noch im SEC zu starten ist einfach grandios. Ich baue auf die Unterstützung durch meine Fans.“

Für das Rennen, das live vom Fernsehsender Eurosport übertragen wird, gibt es noch wenige Karten im Vorverkauf zu erwerben.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen