Handball : Extra-Lob für GHV-Duo

War kaum zu stoppen: Til Granholm (l.) überzeugte für den Güstrower HV gegen Greifswald als Spielmacher und Torschütze.
War kaum zu stoppen: Til Granholm (l.) überzeugte für den Güstrower HV gegen Greifswald als Spielmacher und Torschütze.

Handball-MV-Liga: Til Granholm und Pascal Burke agierten beim 30:23-Sieg gegen Greifswald auffallend gut

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02. Dezember 2019, 05:00 Uhr

Nach einer Durststrecke von vier Ligapleiten in Folge geht es beim Güstrower HV inzwischen wieder bergauf. Nach dem 30:23 gegen den Tabellenletzten HC Vorpommern-Greifswald blieben die Barlachstädter in der MV-Liga zum dritten Mal in Folge ungeschlagen. Dabei hatten die Güstrower vor diesem Spiel mit argen Personalproblemen zu kämpfen, einige Leistungsträger fehlten verletzungs- oder krankheitsbedingt. Dafür sprangen aber andere Spieler in die Bresche und konnten auf sich aufmerksam machen.

Einer von ihnen war Til Granholm. „Man sieht, warum wir ihn geholt haben. Er hat großes Potenzial und wächst so langsam in die Rolle rein“, lobt Güstrows Spieler-Trainer Oliver Mayer seinen Mitspieler. In der Mitte dirigierte Granholm das Angriffsgeschehen des GHV mit viel Übersicht. „Er hat das überragend gemacht, immer den Kopf oben gehabt“, ergänzt Mayer. Ein Lob verteilte der Schlussmann aber an alle Vorderleute, denn die Güstrower Abwehr agierte vor allem in Durchgangs eins ziemlich stabil. Greifswald fand kaum eine Lücke, wenn doch, war des Öfteren bei Oliver Mayer Endstation, der sich selbst mit einigen Paraden auszeichnte. So war es den Hausherren anfangs möglich, von 2:2 auf 8:4 zu enteilen. Zwar verkürzten die Gäste wieder, aber die Güstrower hatten immer wieder die richtige Antwort parat. Das 16:9 zur Pause war schon richtungsweisend.

Und der GHV ließ auch im zweiten Abschnitt nicht locker. Immer, wenn der HC Vorpommern glaubte, einen Lauf starten zu können, erhöhten die Gastgeber den Spielstand auf sechs, acht oder gar zehn Tore. Grundlage war einmal mehr die Defensive, in der der vorgezogene Pascal Burke eine wichtige Funktion einnahm. Immer wieder störte er den Gegner, antizipierte Pässe und nahm seinen Mitspielern dadurch viel Arbeit ab. „Til und Pascal haben ein Extra-Lob verdient“, macht Oliver Mayer deutlich. Dass zudem Tim Dethloff ein überragendes Spiel ablieferte, ist fast schon ,,normal.“ Der Leistungsträger agierte allerdings auf ungewohnter Position am Kreis, war dort jedoch immer wieder anspielbereit und setzte auch noch seine Nebenleute in Szene. Am Ende zeigte er, dass er mit seiner Flexibilität für das Team unheimlich wertvoll ist. „Im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden. Wir hatten das Spiel sehr, sehr ernst genommen und dementsprechend gut dagegengehalten“, so das Fazit von Mayer.

Güstrower HV: Oliver Mayer, Niklas Henk – Pascal Burke (5), Thomas Kahl, Til Granholm (4), Tim Dethloff (10), Moritz Langer (1), Johannes Karl, Kai-Niklas Niehörster (5/2), Jonas Christ, Alex Wirt (5)

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