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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 02:47 Uhr

Es hat nicht ganz gereicht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Faustball-Damen des Güstrower SC beenden die Saison mit zwei Niederlagen

Zum Abschluss ihrer Punktspielsaison in der 2. Bundesliga mussten die Faustballerinnen des Güstrower SC in eigener Halle zwei Niederlagen hinnehmen. In den beiden Spielen gegen den TSV Hagenah und gegen den TSV Schülp konnte die Mannschaft nicht die spielerische Sicherheit entwickeln und vor allem nicht den notwendigen Angriffsdruck, um am Ende erfolgreicher zu sein. Dabei war es natürlich von Bedeutung, dass mit Antje Trautz und Svenja Riebe gleich zwei Stammspielerinnen ersetzt werden mussten.

Das Suchen nach der bestmöglichen Abstimmung war vor allem im ersten Spiel gegen Hagenah unübersehbar. Es unterliefen in allen drei Sätzen Eigenfehler, die es den Niedersächsinnen recht leicht machten, ihr Spiel durchzubringen. Beim 0:3 (9:11, 7:11, 7:11) hatte der GSC aber auch jedes Mal längere Phasen, in den der Fünfer gleichwertig spielte.

Das ließ die Hoffnung zu, dass ein Erfolg gegen den TSV Schülp möglich erschien. Und dementsprechend entwickelte sich auch ein spannendes Spiel. Nach dem ersten verlorenen Satz, stabilisierte sich die Güstrower Abwehr und der Service von Diana Freiknecht wurde immer wirkungsvoller. Das sorgte aber für einige Verunsicherung auf Schülper Seite, so dass Satz zwei mit 11:8 an den GSC ging. Die Situation änderte sich auch im folgenden Satz nicht. Güstrow konnte ihn mit 11:5 gewinnen. Aber es war in beiden gewonnenen Sätzen schon erkennbar, dass die eigene Angriffswirkung aus dem Spiel heraus zu gering war. Taktisch geschickt nutzte Schülp das aus und gewann Satz vier mit 12:10. Das war letztlich noch knapp und hätte mit etwas mehr Glück auch zu einem erfolgreichen Ende für Güstrow führen können. Doch objektiv betrachtet war es für Schülp verdient, denn die Spielerinnen des TSV diktierten das Spiel und waren ständig in der Offensive. Dieses Spiel setzten sie dann auch im entscheidenden fünften Satz um (11:6) und gewann schließlich mit 3:2.

Welchen Tabellenplatz das am Saisonende für den GSC bedeuten wird, ist noch nicht ganz klar, weil noch einige Spiele ohne Güstrower Beteiligung ausgetragen werden müssen. Für einige der Güstrower Spielerinnen ist die Saison allerdings noch nicht beendet. Sie treten noch bei den Ostdeutschen Meisterschaften der Frauen Ü30 an, um sich für die DM in dieser Altersklasse zu qualifizieren. Da waren sie im vergangenen Jahr Deutscher Vizemeister geworden.

Güstrower SC: Diana Freiknecht, Juliane Karasz, Katharina Karasz, Kathleen Ohloff, Michelle Kopplow

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