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fun-Triathlon : Erschwerten Bedingungen getrotzt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Starkregen beim 22. Güstrower Fun-Triathlon / Ulf Bartels aus Wolfenbüttel gewinnt nach 2:03:56 Stunden die olympische Distanz für Jedermann

Bis kurz vor 11 Uhr war das Wetter beim 22. Eurawasser Fun-Triathlon wie bestellt: Sonnenschein und angenehme Temperaturen lieferten beste Bedingungen für die Tri-Fun-Traditionsveranstaltung am Inselsee. Kurz darauf öffnete der Himmel jedoch seine Schleusen und hatte erst bei der Siegerehrung ein Einsehen. Die mehr als 400 Teilnehmer ließen sich davon jedoch nicht beirren und zeigten den vielen Schaulustigen spannenden Triathlon-Sport.

Den Anfang machten traditionell die Kleinsten, für die es beim Aqua-Kid je nach Altersklasse galt, eine Schwimmstrecke von 50 bis 500 Metern sowie die 200 bis 2500 Meter lange Laufdistanz zurück zu legen. Gleich im Auftaktrennen der Sieben- und Achtjährigen blieb der Sieg mit Nick Lucas Gennerich (GSC 09) in der Barlachstadt. Die weiteren Altersklassensieger: Sina Willhöft, Charlotte Hornburg, Ruben Hierunda, Leonie Bender, Max Buchfink, Vanessa Weber und Maximilian Trapp.

Direkt im Anschluss stürzten sich auch die Teilnehmer der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen) in die Fluten des Inselsees, gefolgt von den Regionalligisten, welche die gleiche Distanz zurücklegten. Während diese Athleten die Inselsee-Runde gleich zweimal bewältigen mussten, nahmen die Teilnehmer des Jedermann-Triathlons bereits nach 750 Metern ihre 19 Kilometer lange Radstrecke in Angriff. Auch die Laufdistanz war mit fünf Kilometern verkürzt. Trotz des zwischendurch einsetzenden Starkregens, welcher die Athleten vor allem auf der holprigen Radstrecke vor Herausforderungen stellte, bewältigte Ulf Bartels (2:03:56) aus Wolfenbüttel die olympische Distanz am schnellsten und verwies den Bayern Florian Teichmann auf Rang zwei (2:06:14). Bronze ging hier an Lokalmatador Stephan Trettin vom gastgebenden Tri Fun Güstrow, der 2:06:34 Stunden bis ins Ziel benötigte. Den Sieg bei den Frauen sicherte sich Kai Sachtleber (2:22:17) vor Madlen Nehring. Neben Trettin (M25) blieben mit Jürgen Böker (M50), und Gerolf Köster (M60/ beide Tri Fun) weitere Altersklassensiege in der Barlachstadt.

Und auch über die Jedermann-Distanz stand am Ende eine einheimische Athletin ganz oben: Die 17-jährige Sophie Fischer, die für den TC Fiko Rostock startet, aber in Krakow am See zu Hause ist, siegte in 1:08:48 Stunden. Obwohl sie aufgrund einer Verletzung nur mit angezogener Handbremse laufen durfte, distanzierte sie Nancy Kündisch (1:19:09) deutlich. Bei den Männern stand nach 1:03:29 Stunden der Oldenburger Gero Jendretzkis ganz oben, gefolgt von Kim Oranienburg (1:03:55). Altersklassensiege lokaler Akteure nahmen neben Sophie Fischer (W16) auch Knut Beese (M45/Güstrow), Wolfgang Lierow (M70/ Tri Fun), Johanna Kopp (W18/ Kirch Rosin) und Lina Purwin (W20/ Groß Grabow) mit nach Hause. Gar einen Doppelsieg verzeichneten Albert Schlosser (Tri Fun) und Henning Schätz (Mühl Rosin) in der M16. Ebenso siegreich präsentierten sich auch die Tri-Elfen Schwerin (mit der Güstrowerin Anne-Kathrin Litzenberg) im Regionalliga-Entscheid. Bei den Männern erreichte Tri-Zack Rostock Silber.

„Alles hat reibungslos funktioniert, sodass wir trotz Starkregens absolut zufrieden sind“, resümierte Organisations- und Wettkampfleiter Ralf Buchner nach dem Rennen. „Einzig auf der Radstrecke standen zeitweise mehrere Zentimeter Wasser, was vor allem die schlechte Straße zwischen Bölkow und Badendiek nicht besser machte“, so der Güstrower. Positiv gestimmt war auch „Stammgast“ Frank Ernst (47), für den der Güstrower Triathlon eine ganz besondere Bedeutung hat: Vor zehn Jahren lernte der Stralsunder hier seine Frau Antonia (41) kennen und lieben. Gemeinsam mit Tochter Sophia (8) feuerte diese den 47-Jährigen, der mit seiner Zeit von 1:15.23 absolut zufrieden war, am Sonnabend im Zielbereich nach Leibeskräften an. „Die Organisation war wie immer klasse und lobenswert. Lediglich die Beschaffenheit der Radstrecke besitzt noch Luft nach oben“, so Frank Ernst.


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