Helsingborg : Erfolgreiche Plakettenjagd

Das erfolgreiche Team des LAC Mühl Rosin Fotos: andreas Blaudzun (2)
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Das erfolgreiche Team des LAC Mühl Rosin Fotos: andreas Blaudzun (2)

Delegation des LAC Mühl Rosin nahm an Öresundspielen in Helsingborg teil

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11. Juli 2014, 06:00 Uhr

Bereits zum neunten Mal nahm eine kleine Delegation des LAC Mühl Rosin an den Öresundspielen in Helsingborg teil. Die Öresundspiele (zum 52. Mal ausgetragen) ziehen Jahr für Jahr mehr als 1000 Sportler an, diesmal aus zehn Ländern.

Unter den 13 Sportlern, die wieder perfekt vom Trainerteam Sabine Beutling, Jan Möde und Detlev Müller betreut wurden, waren fünf Schweden-Neulinge, die sich bravourös in teilweise sehr großen Starterfeldern behaupten konnten. Die Jüngste im Team, Leandra Kunkel, verbesserte genau wie der zwölfjährige Florian Meyer gleich drei persönliche Bestleistungen.

Die zehnjährigen Nils Seefeldt und Erik Hühnel konnten sich beim ersten Öresund-Start mit mehreren Plaketten schmücken, die bis zum 8. Platz vergeben werden. Nils (insgesamt drei Plaketten) wurde diesmal im Zielsprint seiner Spezialdisziplin (600 m) noch knapp auf den 2. Platz verwiesen. Sein Weitsprung-Bronze garnierte er mit einer 40-cm-Steigerung auf nun 4,41 m. Die Hühnel-Brüder Erik und Julius holten zusammen gleich neun Plaketten, Julius davon allein fünf. Hannah Gebauer (ebenfalls erstmals dabei) begeisterte mit einem tollen 600-m-Finish, das ihr den Laufsieg und insgesamt den 5. Platz bescherte.

Bereits mehrfach in Schweden waren Marius Schulz, Henning Krüger und Tobias Lemke. Letzterer fügte seiner Plakettensammlung zwei weitere Kupfer-Objekte hinzu, die er im Hochsprung und Hürdenlauf erkämpfte. Marius und Henning standen in der Altersklasse 12 insgesamt dreimal auf dem Podest und konnten in ihren „Spezialdisziplinen“ Sprint, Weit- und Hochsprung punkten. Smilla Bele Hudowenz war nach 2011 zum zweiten Mal in Helsingborg und holte sich ebenfalls in den Sprungdisziplinen zwei Plaketten.

Die „ältesten“ Mühl Rosiner Teilnehmer waren in der W15 mit Katja Ponath und Greta Blaudzun sowie der U18 mit Carl-Charlie Krüger am Start. Katja lieferte am ersten Wettkampftag mit ihrem Speerwurfsieg (35,35 m bei böigem Wind) die perfekte Motivation für das restliche Team. So baute Greta am zweiten Tag die Gold-Bilanz gleich auf drei aus: Sie siegte jeweils hauchdünn im Weitsprung mit 5,09 m (1 cm Vorsprung) und über 300 m (zwei Hundertstel Vorsprung). Ihre „Edelmetall-Kollektion“ vervollständigte sie mit Silber im Sprint und Bronze im Hochsprung. Auch Katja stand zwei weitere Male auf dem Podest: Platz 5 über die Hürden sowie Rang 8 mit dem Diskus.

Zum siebenten Mal durfte Carl-Charlie Krüger teilnehmen, in diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen. Ab Altersklasse U18 gibt es nur noch für die ersten drei Plätze Plaketten. Trotzdem beteiligte er sich eindrucksvoll am „Plakettenregen“: mit einer neuer Bestweite im Weitsprung (6,29 m) und einem guten Speerwurf kamen zwei weitere Bronze-Plaketten in die LAC-Statistik.

Insgesamt landeten 29 Plaketten im Gepäck der Rand-Güstrower. Dazu kamen 34 persönliche Bestleistungen, die die Plakettenjäger auf der Rückfahrt strahlen ließen. (Internet: plakettenjagd.wordpress.com)



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