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Tischtennis : Erfahrung setzt sich durch: Ü 150 als Doppelmeister

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Tischtennis: Überraschungen bei Kreismeisterschaften / Oldies-Doppel Meinck/Timm gewinnt

In der Güstrower Sporthalle Werner-Seelenbinder-Straße fanden die diesjährigen Tischtennis-Kreismeisterschaften im Doppel statt. Rekordverdächtige Teilnehmerzahlen gab es in diesem Jahr nicht, da die überregional spielenden Mannschaften wie FSV Rühn (Verbands- und Bezirksliga) oder KSG Lalendorf/Wattmannshagen (TTA Gremmelin/ebenfalls Bezirksliga) nicht meldeten. Stark war dafür die Besetzung der auf Kreisebene spielenden Mannschaften.

19 Doppel aus acht Vereinen starteten in vier Gruppen, in denen jeder gegen jeden spielen musste. Die jeweils besten zwei Mannschaften aus einer Staffel qualifizierten sich dabei für die Hauptrunde, die dann im K.o.-System weitergeführt wurde. Die K.o.-Runde, die, sieht man einmal davon ab, dass sich Werner Timm/Walter Meinck (GSC/Aufbau Liessow/Diekhof) nur mit einem knappen 3:2 gegen die Teterower Stephan Wasner/Christoph Wasner für die Endrunde qualifizieren konnten, ging ohne Überraschungen aus. Erwartungsgemäß erreichten auch die Ranglistenersten der Kreisliga, Axel Sünnboldt/Andreas Schröder (Aufbau Liessow/ Diekhof), die Ranglistenzweiten, Peter Lau/Bernd Zakowski (GSC), sowie Siegfried Drinkmann/Nils Kelm vom SV Agrotechnic Güstrow die Endrunde der letzten Vier.

Doch in dieser wurden alle Prognosen über den Haufen geworfen. So eliminierten Drinkmann/Kelm mit Lau/ Zakowski einen der Titelfavoriten. Gegen die knallharten Schüsse der Agromänner fanden die GSCer keine Mittel. Ein weiterer klarer Anwärter auf den Titel, das Duo Sünnboldt/Schröder, stand gegen die gut eingestellten Altmeister Timm/Meinck auf verlorenem Posten und unterlag unerwartet klar mit 1:3.

Also kam es zu einem so nicht erwarteten Endspiel der Agromänner Drinkmann/Kelm gegen das Güstrow/Diekhofer Gespann Timm/Meinck. Und die Oldies machten ihr Ding. Taktisch hervorragend eingestellt, ließen sie die eigentlich knallhart schlagenden Agrotechnicer nur selten ins Spiel kommen und gewannen glatt mit 3:0. Bemerkenswert: Bei diesen Meisterschaften gab es keine Altersklasseneinteilung. So hatten es hier Timm und Meinck, die beide das 75. Lebensjahr schon hinter sich gelassen haben, mit wesentlich jüngeren Spielern zu tun.

Im Spiel um den 3. Platz behielten die Liessow/Diekhofer Sünnboldt/Schröder die Oberhand gegen das Güstrower GSC-Doppel Lau/Zakowski.

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