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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

13. Dezember 2017 | 18:01 Uhr

Energisch vorbei, aber keine Tore

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Fußball-Landesliga: Bölkow ohne klare Einschussmöglichkeit remis / Laage verliert zu Hause / GSC siegt in Kühlungsborn

Sieg, Remis und Niederlage lautet des Fazit für die drei Landesligisten aus der Region Güstrow am 18. Spieltag der Nord-Staffel.


Laager SV – 1.FC Binz 0:1 (0:0)


In der ersten Halbzeit waren die Laager optisch gegen defensiv eingestellte Gäste überlegen, aber beim Spielaufbau viel zu behäbig und ohne größere Torgefahr. Die Gäste wiederum versuchten es mit Kontern. Aber die wurden durch stärksten Mannschaftsteil der Laager, die Abwehr, gekonnt unterbunden. Nach der Pause das gleiche Bild, die Laager jetzt aber mit noch weniger Laufarbeit und noch mehr unnötigen Ballverlusten. Dann an der Seitenlinie ein unnötiges Foul von Renzsch. Nach dem Freistoß fiel der Führungstreffer. Der ansonsten konstanteste Spieler, Keeper Steinberg, war da nicht ganz schuldlos. Laage bemühte sich um den Ausgleich, aber nicht mit letztem Einsatz. Damit zeigten die wenigsten Spieler Landesliganiveau.


Laage: Steinberg, (Schwedt), Zinke, Schwarz, Topp, Wiegold, Pieper (Renzsch), Klein, Kretschmann, Habel, Schmechel, Bremer


Bölkower SV – Hafen Rostock 0:0


Der Bölkower SV musste mit seinem ohnehin kleinen Kader die Ausfälle von Wittenburg, Bildhauer und Eichhorn verschmerzen. Daher war es keine Überraschung, dass Hafen Rostock nach dem Anpfiff druckvoller mit Doppelpassspiel agierte. Nach neun Minuten gab es die erste Rostocker Torchance. Erst in der 22. Minute bot sich Rosinski eine gute Schussmöglichkeit am Sechzehner. Wenig später hob Nehrkorn den Ball in bester Position am Fünfmeterraum mit dem Kopf über die Latte. Da beide Teams überwiegend mit langen Bällen operierten, spielte sich das Geschehen danach fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Vor dem Tor hatten erst kurz vor der Halbzeitpause Rosinski und Nehrkorn gute Abschlussmöglichkeiten aber kein Glück. Erst in der zweiten Hälfte gingen die Bölkower wie gewohnt beherzt und engagiert zur Sache. Nehrkorn, Löhning, Witte und Müller hatten Chancen, aber keine glasklare Einschussmöglichkeit. In den letzten Minuten vergaben nochmals Löhning und Rosinski. Weil das flüssige Kombinationsspiel des BSV ausblieb und Hafen in der ersten Hälfte stärker war, verdienten sich die Gäste diesen Punkt. Sportdirektor Klaus-Dieter Kainath resümierte: „Da wir kaum Ideen hatten, fehlte der entscheidende Pass. Mit Gewalt kann man keine Tore erzwingen.“



BSV: Köhlmann, Retzlaff, Hintze, Linda, Nehrkorn, Witte, Löhning, Müller, Kempke, Streck (55. Iben), Rosinski


FSV Kühlungsborn – Güstrower SC 1:2 (0:1)


Der Güstrower SC büßte trotz des gestrigen 2:1-Erfolges beim FSV Kühlungsborn einen Platz ein und rutschte auf Rang sieben ab. Zunächst legten die Hausherren los wie die Feuerwehr. „Sie wollten uns mit Windunterstützung förmlich überrennen. Allerdings muss man sagen, dass sie nichts ,Dickes’ hatten“, sagte GSC-Trainer Sven Lange. Sein Team löste sich allmählich aus der Umklammerung und setzte Akzente nach vorn. In der 25. Minute traf der ehemalige Kühlungsborner Björn Plate zum 1:0. Kurios: Der Linienrichter hatte auf Abseits entschieden, doch der Schiedsrichter ließ weiterlaufen. „Völlig zurecht. Bei einer abgewehrten Ecke kam der Ball von einem Kühlungsborner zu Plate, der trocken vollendet“, so Lange. Mit der Führung im Rücken wurden der GSC sicherer in seinen Aktionen, wenngleich Keeper Robert Lehnart mit einer tollen Parade den Ausgleich kurz vor der Pause verhinderte.

In der zweiten Hälfte war es Nico Hinrichs, der einen Pass von Plate zum 2:0 einschob. „Danach kamen wir aber etwas von unserer Linie ab, vergaßen Fußball zu spielen und hauten stattdessen die Bälle nur lang nach vorn“, bemängelte Lange. Dementsprechend konnten die Hausherren verkürzen (Keil, 70.) und hatten danach drei, vier gute Möglichkeiten zum Ausgleich, auch weil der GSC seine Konter ungenügend ausspielte. „Unterm Strich haben wir verdient gewonnen, weil wir unsere Chancen genutzt haben“, so Sven Lange.


GSC: Lehnart – Peters, Dietrich, Bartelt, Staben, T. Barachini (86. Licher), Stach (46. Koß), Hinrichs, Mihajlovic, Plate, Keup (90. Ramp)



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