Faustball : Ende gut, alles gut

Fahren wieder zur Deutschen Meisterschaft: Die Ü30-Frauen des Güstrower SC.
Fahren wieder zur Deutschen Meisterschaft: Die Ü30-Frauen des Güstrower SC.

Faustball: Güstrower SC auf Platz zwei bei der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft der Frauen Ü30

svz.de von
11. Februar 2019, 05:00 Uhr

In den vergangenen Jahren hatten die Frauen Ü30 eigentlich recht problemlos die Qualifikationshürde zur Deutschen Meisterschaft genommen. Und angesichts der beiden Mitbewerber für die beiden DM-Tickets bei der diesjährigen Qualifikation in eigener Halle schien die Aufgabe auch diesmal gut lösbar zu sein für den GSC. Und tatsächlich klappte es am Ende auch, wobei der zweite Platz nach zwei Niederlagen gegen den VfK Berlin 0:2 (14:15, 10:12) und 1:2 (11:5, 11:13, 6:11) und einem Sieg gegen den Heinkenborsteler SV 2:1(11:6, 11:13, 11:8) erst im letzten Spiel gesichert wurde.

Dass es so eine knappe Entscheidung wurde, lag zum einen an einem stark spielenden VfK Berlin und am unermüdlich kämpfenden Heinkenborsteler SV (Schleswig-Holstein), aber vor allem an der schwachen Chancenverwertung der Güstrowerinnen im Angriff. Damit machte sich der GSC das Siegen selbst unerwartet schwer. In den vier Spielen mussten die Güstrowerinnen fünf Sätze abgeben, in denen sie 15 eigene Satzbälle hatten, ohne sie nutzen zu können. So passierte das im ersten Satz des ersten Spieles gegen den VfK und im zweiten Satz gegen Heinkenborstel nach gutem und bestimmendem Spiel und jeweils einer 10:7-Führung. Allein diese beiden Satzgewinne hätten alles für den GSC viel einfacher gemacht.

So musste im letzten Spiel gegen Heinkenborstel unbedingt ein Sieg her, um die DM-Qualifikation zu sichern. Aber natürlich witterten die Frauen aus Schleswig-Holstein ihre Chance und kämpften in der Abwehr um jeden Ball. Das brachte ihnen im ersten Satz dann sogar eine aussichtsreiche 8:5-Führung ein, obwohl sie bis zu diesem Zeitpunkt nur einen einzigen Punkt selbst erzielt hatten. Gleich sieben Angriffsfehler hatte sich der GSC bis dahin geleistet. Für die Güstrowerinnen sprach aber auch in dieser Situation die nahezu fehlerlos spielende Hinterreihe (Riebe, Rosenow, Mast) und der ungebrochene Angriffswille der beiden schlagstarken GSC-Angreiferinnen (Freiknecht, Hürst), die jetzt endlich Angriffspunkte in Serie erzielten und den Satz zum 11:8 drehten. Das änderte sich dann zum Glück auch nicht im zweiten Satz, der nach 5:0-Führung deutlich mit 11:5 an den GSC ging.

Ende gut, alles gut: Der GSC fährt zur Deutschen Meisterschaft, die am 13./14. April in Bretten (Schwarzwald) stattfindet.

Güstrower SC: Diana Freiknecht, Juliane Karasz, Katrin Rosenow, Diana Hürst, Christin Mast, Svenja Riebe, Nicole Gierke

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