Elite kommt nach Güstrow

Guten Fußball und volle Ränge: Das 46. Hans-Scheidemann-Gedenkturnier in der Sport- und Kongresshalle lockt einmal mehr mit einem attraktiven Teilnehmerfeld.
Guten Fußball und volle Ränge: Das 46. Hans-Scheidemann-Gedenkturnier in der Sport- und Kongresshalle lockt einmal mehr mit einem attraktiven Teilnehmerfeld.

GSC begrüßt beim 46. Hans-Scheidemann-Gedenkturnier drei Oberligisten und sieben Verbandsligisten

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27. Dezember 2019, 05:00 Uhr

Den 11. Januar 2020 sollten sich die Liebhaber des Hallenfußballs ganz dick im Kalender anstreichen, denn dann findet in der Güstrower Sport- und Kongresshalle ein Budenzauber der Extraklasse statt. Zum 46. Hans-Scheidemann-Gedenkturnier hat sich der Güstrower Sportclub (GSC) nämlich ein hochkarätiges Teilnehmerfeld eingeladen, das in Mecklenburg-Vorpommern aktuell seinesgleichen sucht. Sieben Verbandsligisten und drei Oberligisten sprechen zumindest für sich. Und mit dem FC Hansa Rostock II, MSV Pampow und der TSG Neustrelitz schlägt nicht irgendwelche Laufkundschaft in der Barlachstadt, sondern ein Trio, das unter den ersten sechs in der Oberliga Nord überwintert. Mit dem 1. FC Neubrandenburg, Rostocker FC, FC Mecklenburg Schwerin, Güstrower SC, Malchower SV, FSV Kühlungsborn und dem SV Warnemünde gesellen sich dann noch der Zweite, Dritte, Vierte, Sechste, Siebte, Neunte und Elfte der Verbandsliga dazu. „Alle Mannschaften, die wir eingeladen haben, haben auch zugesagt. Das zeigt, wie attraktiv das Turnier ist“, sagt Jens Schweder vom Organisationsteam. Der 43-Jährige hat sich insbesondere über die Zusage der TSG Neustrelitz gefreut, denn „da sind wir schon ein paar Jahre dran.“

Die zehn Mannschaften werden in zwei Fünfergruppen die Halbfinalisten ermitteln. Die Plätze neun, sieben und fünf werden dann im Neunmeterschießen ausgetragen, „weil das ja nicht mehr so spannend ist für die Zuschauer“, erklärt Schweder. Der Vorverkauf für das Hallenturnier ist schon gestartet. Karten gibt es in beiden Güstrower Famila-Märkte sowie im Sportbüro des GSC. Beim letzten Turnier strömten knapp 900 Zuschauer in die Sport- und Kongresshalle. „Es wäre schön, wenn wir das Ergebnis wiederholen können“, hofft Jens Schweder auf eine ähnliche Resonanz.

Aus sportlicher Sicht haben die Verantwortlichen zumindest dafür gesorgt, dass den Besuchern einiges geboten wird. Und das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. „Mittlerweile ist das ja in der Halle eher anspruchsvoll, ein attraktives Starterfeld zu kriegen“, erklärt Schweder. Ein weiterer Pluspunkt, der neben dem regen Zuschauerinteresse für Güstrow spricht, ist, dass nach wie vor der altbekannte Hallenfußball gespielt wird. „Futsal ist nicht so meins“, sagt Schweder und spricht damit sicherlich vielen Fußballern aus der Seele, denn die Regeln, die diese Form von Hallenfußball mit sich bringt, ist nicht jedermanns Sache. Außerdem lockt wieder die beliebte Tombola.

Das 46. Hans-Scheidemann-Gedenkturnier wird am 11. Januar um 16.30 Uhr eröffnet. Eine Viertelstunde später soll dann erstmals der Ball rollen. Und das Auftaktspiel hat es gleich mal in sich, schließlich ist es eine Wiederholung des Vorjahresfinals: Der gastgebende Güstrower SC trifft auf Titelverteidiger FC Hansa Rostock II. „Wenn es gut läuft, sind wir mit dem Turnier halb elf durch“, wagt Jens Schweder eine Prognose über das Turnierende. Doch davon will eigentlich noch keiner sprechen, vielmehr ist die Freude über das zu erwartende Hallenspektakel riesig.



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