fussball : Eigener Torjubel blieb aus

Fußball-Verbandsliga: B-Junioren Güstrower SC – 1. FC Neubrandenburg 0:0, Güstrower SC – FC Anker Wismar 0:1 (0:1)

svz.de von
18. März 2014, 06:00 Uhr

Nur einen Gegentreffer kassiert, aber selbst nicht getroffen – macht einen Punkt für Güstrows Fußballjunioren in der Verbandsliga.


Unerwarteter Punkt gegen Tabellenzweiten


Wie bereits im Hinspiel konnte der GSC den Sport-schülern aus der Viertorestadt ein Remis abtrotzen und dies wiederum nicht unverdient. Bei böigem Wind übernahm der Gast erwartungsgemäß die Regie. Die Güstrower hingegen machten vor dem Strafraum die Räume eng und stellten sich gut gegen den Mann. Über 20 Minuten drückten die Neubrandenburger gegen den Wind und das Güstrower Tor. Zwei Möglichkeiten, die von der GSC-Defensive vereitelt werden konnten, waren das nicht zählbare Produkt der Überlegenheit der Gäste. Fast schlagartig konnten sich die Gastgeber von der Umklammerung befreien und nahmen aktiv am Spiel teil. Ausgeglichen, zwar ohne irgendeinen Aufreger – aber mit Nadelstichen, plätscherte die Partie dem Schlusspfiff entgegen, blieb aber immer spannend.

GSC B: Nath, Schumann, Marx, Hahn, Zepick, Fichelmann, Fornalik (27. Hill), Bornemann (65. Buchholz), Schuller, Jornitz (33. Dopp), Babiarz (77. Petersen)



Knapper aber verdienter Wismarer Sieg


Der GSC wirkte harmlos, vermied die Zweikämpfe und geriet so unter Wismarer Angriffswellen. Dem Glück geschuldet, konnte Anker zunächst kein Kapital aus seiner optischen Überlegenheit schlagen. Dem Güstrower Spiel fehlte die klare Linie gegen den Wind, zu viel wurde mit langen Bällen operiert. Und doch fiel der goldene Treffer des Spiels aus Güstrower Sicht etwas unglücklich: Nach einem unnötigen Händeeinsatz im Luftkampf gab es den berechtigten Freistoß kurz vor dem GSC-Strafraum; der abgefälschte Ball landete unhaltbar im Güstrower Tor. Erst jetzt und durch einige Einwechslungen kam mehr Schwung ins Angriffsspiel der Güstrower und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Doch auch mit dem Wind im Rücken nach dem Seitenwechsel fehlte den Güstrowern die nötige Laufbereitschaft in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung. Wismar verteidigte seinen knappen Vorsprung auch mit Glück, als der Torwart einen Schuss von Ole Geltmeier glänzend parierte.

GSC D: Möller – Beggerow, Writschan, Winter, Gudzinski, Buchholz, Bregulla, Geltmeier, Hagen, Griepentrog, Ruschke





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