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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

17. Oktober 2017 | 20:57 Uhr

Frauen-Fußball : Ehre, wem Ehre gebührt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Fußball-Damen Vize-Landesmeister im Futsal und Bernd Maske erhält vom GSC die Ehrenmitgliedschaft

Die Fußball-Damen des Güstrower SC dürfen sich offiziell Vize-Landesmeister im Futsal nennen. Nur der Regionalligist aus Neubrandenburg stoppte die Barlachkickerinnen im Finale des AOK-Cup in Marlow.

Nach diesem tollen Erfolgserlebnis ging es wieder nach Güstrow, wo noch das eigene Hallen-Turnier anstand. Der Famila-Cup lud alle Freunde des Frauenfußballs in die Sport- und Kongresshalle. Zehn Mannschaften spielten um den Sieg. Der Gastgeber trat dabei mit zwei Teams an. Der TSV Zarpen sagte kurzfristig ab und der ESV Wittenberge kam gar nicht. So wurden kurzfristig alle Spiele für die beiden Mannschaften 0:3 gewertet.

Bevor das Turnier aber begann, gab es für alle in der Halle eine kleine Überraschung. Ron-Olaf Rebien (Abteilungsleiter Fußball) überreichte dem Teammanager der Damen, Bernd Maske, die Ehrenmitgliedschaft beim GSC. Bernd Maske wurde für sein langjähriges Engagement und seine Verdienste für den GSC ausgezeichnet.

Danach ging es los. „Team Blau“ der Gastgeber eröffnete das Spiel gegen die Damen aus Gadebusch. Hier setzten sich die Güstrower mit 6:0 durch. Danach setzte es drei Niederlagen in Folge.

Besser machten es die Damen vom „Team Rot“, die sich souverän in der Gruppe B mit fünf Siegen und 22:5-Toren als Gruppenerster durchsetzten und in ihrem ersten Spiel 7:0 gegen PSV Röbel-Müritz gewann.

Danach hieß es Halbfinale. Hier erkämpfte „Team Rot“ einen 1:0-Sieg gegen den Mariendorfer SV. Im zweiten Halbfinale spielte Ratzeburg gegen Plate um den Einzug ins Finale. Hier setzte sich Ratzeburg mit 3:2 durch.

Das Endspiel begann unglücklich für die Barlachstädterinnen. Nach fünf Minuten lagen sie 2:0 hinten. Durch einen Anschlusstreffer kamen sie noch einmal ran. Aber das Glück lag auf Seiten des Ratzeburger SV, der mit dem Abpfiff feierte.

Während der Siegerehrung wurden dann die Einzelwertungen vorgenommen. Die beste Torhüterin stellte der Turniersieger. Alina Müller durfte sich über die Auszeichnung freuen. Die beste Spielerin, Selma Doruk, kam vom Mariendorfer SV.

„Wir haben in beiden Finals Leibchen tragen müssen“, sagte Trainer Matthias Köller nach dem Finale mit einem Schmunzeln im Gesicht. „Die Mädels haben gezeigt, was in ihnen steckt. Wir haben bei den Landesmeisterschaften im Finale gegen eine Mannschaft verloren, die Regionalliga spielt und bei unserem Turnier waren auch die Beine etwas schwer.“

Heiko Jörn (zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein und Co-Trainer der Damen) fügte hinzu: „Das war wirklich Werbung für den Frauenfußball. Jetzt sollen die Mädels erstmal die beiden Vizetitel feiern und sich erholen. Dann heißt es, diese Erfolge mit in die Rückrunde zu nehmen.“






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