Dreierpack reicht nicht

Fußball-Verbandsliga: Güstrower C-Junioren spielen nur 3:3, A-Jugend verliert deutlich

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26. Februar 2020, 05:00 Uhr

In der Fußball-Verbandsliga hatten die A-Junioren des Güstrower SC zum Rückrundenstart der Meisterrunde, diese wird unter den besten sechs der Hinrunde ausgetragen, gegen den Herbstmeister, FC Mecklenburg Schwerin, im heimischen Jahnstadion mit 0:5 das Nachsehen.

Die ersten zehn Spielminuten waren geprägt vom gegenseitigen Abtasten, beide Mannschaften waren aufmerksam und fingen kleinere Vorstöße des Gegners ab. Der Gast wurde aber zunehmend präsenter und attackierte den Gastgeber energischer. In der 15. Minute, nach einem eigenen Einwurf auf Höhe der Mittellinie, eroberten die Schweriner den Ball, spielten schnell ins Zentrum, von dort durch die Schnittstelle in den Rücken der Abwehr, wo der dort freistehende Mitspieler mühelos einschieben konnte. Auch im weiteren Verlauf schafften es die Güstrower nicht, zielstrebig vor das gegnerische Tor zu kommen, das eigene Spiel war geprägt von zu vielen einfachen Ballverlusten. Das 0:2 entsprang dann nach einer Ecke, wobei der Ball, bedingt durch den böigen Wind, falsch eingeschätzt wurde und in dessen Folge dieser von einem Schweriner nur noch über die Linie gedrückt werden brauchte.

Auch der Pausentee änderte das Spiel der Güstrower nicht wesentlich, der FCM war weiterhin lauffreudiger, zweikampfstärker und immer einen Schritt eher am Ball. Wiederum nach einer Ecke der Schweriner zappelte der Ball erneut im Netz. Dieses Mal passte die Abstimmung in der Abwehr nicht und der Ball wurde unglücklich von einem Güstrower Spieler ins eigene Tor abgefälscht. Der vierte Gegentreffer war dann quasi eine Kopie des ersten. Erneut nach einem Einwurf, dieses Mal tief in der eigenen Hälfte, ging es nach Ballverlust schnell, für die Heimmannschaft zu schnell, vor das Tor und der Güstrower Keeper musste erneut hinter sich greifen. Die Gastgeber mussten neidlos anerkennen, dass der FCM in allen Belangen die bessere Mannschaft war und somit auch in dieser Höhe völlig verdient gewonnen hat. Für den GSC heißt es jetzt, Mund abwischen und sich auf das Pokalspiel am kommenden Sonnabend gegen den Hagenower SV zu konzentrieren.

Für die C-Junioren des Güstrower SC begann die Platzierungsrunde gegen die U14 des FC Förderkader René Schneider mit einem Teilerfolg (3:3). Der GSC hatte einige Ausfälle zu kompensieren und die Ferien ließen keine erforderliche Vorbereitung in der Zielgeraden zu. Die Anfangsminuten gehörten dennoch dem Gastgeber. Sicher im Aufbauspiel und druckvoll in Richtung Gästetor agierend, ging der GSC verdient durch Karl-Ove Dauber in Führung. Nach diesem Treffer kam der Gast aus Rostock immer besser in die Begegnung. Der FC Förderkader ließ den Ball und Gegner immer besser laufen. Doch zum Ende der ersten Halbzeit wurde Karl-Ove Dauber wieder gut in Szene gesetzt. Er drängte in den Strafraum und baute mit seinem zweiten Treffer die Führung aus. Der Gast nutzte aber eine Verkettung von GSC-Fehlern aus und erzielte mit einem durchaus haltbaren Torschuss den Anschlusstreffer.

Nach der Pause spielte der GSC nicht mehr konzentriert genug und überließ dem Gast die Spielgestaltung. Zudem fanden einige GSC-Spieler geistig und spielerisch nicht ins Spiel zurück. In einer Druckphase des Gastes konterte der GSC über Karl-Ove Dauber, der dann seinen dritten Treffer markierte. Eigentlich sollte dieser Vorsprung über die Zeit gebracht werden, doch durch individuelle Fehler spielte sich der GSC um Kopf und Kragen. Der FC Förderkader wurde zu zwei Treffern eingeladen und die Güstrower retteten nur mit viel Mühe die Punkteteilung über die Zeit.

Güstrower SC A-Junioren: Schulz, Gudzinski, Bennör, Stridde, Frehse (61. Hein), Hagen, Hinnerichs (46. Herm), Thormann, Schuller, Loua (76. Lauckgall), V. Warnick

Güstrower SC C-Junioren: Frederick Köpp, Moritz Gerotzky, Franz Hagemoser, Ben Lucien Schiedt, Mathis Bradatsch, Marvin Peschel, Johann Gerstenberger, Tristan Mischke, Louis Dräger, Maximilian Klein, Karl-Ove Dauber (3) – Eric Lingies, Erik Mokosch, Luca Kinzel, Robin Vetter

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